2026-01-14T07:55:46.445Z

Allgemeines
Gegner und Abstiegsgespenster wollen (rot) Markus Weth und der TSV Zorneding an sich abprallen lassen.
Gegner und Abstiegsgespenster wollen (rot) Markus Weth und der TSV Zorneding an sich abprallen lassen. – Foto: Sro

Mit zwei Zählern Vorsprung ins Finale

Fußball-Bezirksligist TSV Zorneding will sich bei Absteiger Fridolfing aus eigener Kraft am letzten Saisonspieltag retten.

„Wir sind definitiv noch nicht durch“, macht Sascha Bergmann deutlich. „Wir haben uns eine gute Ausgangsposition erarbeitet, aber wir müssen nun versuchen, aus eigener Kraft in der Liga zu bleiben und dafür brauchen wir Punkte“, so der Coach von Bezirksligist TSV Zorneding (9.) vor dem Saisonfinale an diesem Samstag (14 Uhr) bei Tabellenschlusslicht TSV Fridolfing.

Mit einem Vorsprung von zwei Zählern auf die Relegationsränge gehen die Zornedinger hoffnungsvoll in den letzten Spieltag. Neben der Bergmann-Elf kämpfen Töging (10.), Bad Endorf (11.), Holzkirchen (12.) und Altenerding (13.) um den direkten Klassenerhalt. Zwei der fünf Teams müssen am Ende in die Relegation, die bereits am kommenden Dienstag startet.

Bergmann warnt vor unangenehmen Absteigern

„Was auf den anderen Plätzen passieren wird, ist für uns sekundär. Es wird sicher noch die ein oder andere Überraschung geben. Umso wichtiger wird sein, dass wir den Fokus komplett auf unsere Partie richten und mit maximalem Einsatz auftreten. Denn noch haben wir unser Ziel nicht erreicht“, möchte Bergmann vermeiden, Gegner Fridolfing auf die leichte Schulter zu nehmen, auch wenn dieser bereits als Absteiger feststeht.

„Sie können befreit aufspielen. Ganz bestimmt wollen sie ihren Zuschauern nochmal ein gutes Spiel zeigen. Deswegen kann dies für uns sehr unangenehm werden, auch weil Fridolfing eine defensiv kompakte Mannschaft ist. Wir müssen effizient vor dem gegnerischen Tor sein und dürfen gleichzeitig die Kontersicherung nicht vernachlässigen“, so Bergmann. „Wir müssen dagegenhalten und den Kampf annehmen, von der ersten Sekunden an.“ Zornedings Coach muss in Fridolfing auf Matthias Schuster und Michael Witaschek verzichten, beide fehlen verletzungsbedingt.

„Ansonsten ist unser Kader prall gefüllt. Im Training waren wir 20 Leute und hatten eine gute Intensität in den Einheiten. Wenn wir diese Leistung im Spiel bestätigen können, werden wir die Klasse halten“, versprüht Sascha Bergmann vor dem großen Saisonfinale reichlich Optimismus.

Aufrufe: 017.5.2025, 09:19 Uhr
Florian HennigAutor