
Beide Teams sind bislang ungeschlagen und wollen ihre Serie ausbauen. Ohratal geht mit einer makellosen Bilanz von drei Siegen aus drei Spielen in die Partie, während der VfL nach seinem Abstieg aus der Thüringenliga ebenfalls noch keine Niederlage hinnehmen musste.
Für Ohratals Trainer Philipp Kiebert - der die Mannschaft zur neuen Saison übernommen hat - ist der Saisonstart ein voller Erfolg. Der 34-Jährige hat bereits nach wenigen Wochen eine deutliche Handschrift beim FSV 06 hinterlassen. Nach dem die Mannschaft nach dem Thüringenliga-Abstieg in der Vorsaison im grauen Mittelfeld versank, zeigt der Pfeil in der neuen Saison klar Richtung Tabellenspitze: „Unser Ligastart könnte nicht besser sein. Wir haben alle fünf Pflichtspiele gewonnen – das spricht für die hervorragende Arbeit im gesamten Verein. Besonders gut lief die Vorbereitung. Wir hatten viele Testspiele, konnten viel ausprobieren und Abläufe entwickeln, die uns Professionalität und Struktur geben.“, so Kiebert.
Doch Kiebert hätte nicht mittlerweile die Coach-Jacke an, wenn er nicht doch Sachen finden würde, die noch verbessert werden müssten: „Auf dem Platz müssen wir noch dynamischer und cleverer agieren. Kommunikation und Körpersprache sind Bereiche, in denen wir uns verbessern wollen. Jeder Spieler muss seine Aufgaben genau kennen, um die Mannschaft nach vorne zu bringen.“
Ein wichtiger Faktor für den Erfolg in der neuen Saison war die Integration der zahlreichen Neuzugänge. Gleich elf neue Spieler begrüßte der FSV in der Sommerpause. Die Mannschaft hat ein neues Gesicht und die geholten Spieler wurden schnell integriert: „Wir haben durch Spieler-Patenschaften neue Spieler schnell ins Team eingebunden. Menschlich haben wir eine super Auswahl getroffen. Dazu kommt, dass wir im Training sehr strukturiert arbeiten. Man merkt, dass die Spieler diszipliniert sind und wir als Trainer-Team dadurch gezielt planen können. Wir haben ein sehr gutes Mittelmaß zwischen Autorität, Augenhöhe und Menschlichkeit gefunden. Das hilft uns, dass das Team die Strukturen schnell versteht und wir unsere Spielidee umsetzen können.“