2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligavorschau
Zurück aus dem Urlaub: Gianluca Schäfer (3. v. rechts) und seine Teamkollegen wollen dem TSV Abtswind am Samstag Paroli bieten.
Zurück aus dem Urlaub: Gianluca Schäfer (3. v. rechts) und seine Teamkollegen wollen dem TSV Abtswind am Samstag Paroli bieten. – Foto: Julien Christ/Scheuring

Mit Rückenwind nach Haibach: »Geschafft, den Bock wieder umzustoßen«

Gastgeber wollen Formkurve bestätigen +++ Abtswind nach Ergebniskrise wieder im Soll

Nach dem torlosen Remis in Lichtenfels steht der SV Alemannia Haibach am Samstag vor einer echten Bewährungsprobe. Mit dem TSV Abtswind gastiert der Tabellenzweite der Landesliga Nordwest am Hohen Kreuz – und will seine Ambitionen im Titelrennen untermauern.

Der SV Alemannia Haibach hat sich nach dem Dämpfer in Eisingen (3:6) stabilisiert und zuletzt vier Punkte aus zwei Spielen geholt. Besonders das 0:0 in Lichtenfels bewertete Trainer Daniel Diaconu als wichtigen Schritt in die richtige Richtung: „Nach der desolaten Leistung in Eisingen, vor allem was die Defensive anbetrifft, war es schon wichtig, eine Reaktion zu zeigen. Das Ziel war, wieder kompakter zu stehen, weniger Fehler zu machen und zu Null zu spielen. Dementsprechend war ich nach dem Spiel mit dem Punktgewinn nicht unzufrieden.“ Der Coach lobt den Gegner und den Charakter seiner Mannschaft gleichermaßen: „Es war ein 0:0 der besseren Sorte. Lichtenfels hat es gut gemacht, aber wir waren stabil. Am Ende war es ein gerechtes Unentschieden.“

Vor dem Heimspiel gegen Abtswind weiß Diaconu um die Schwere der Aufgabe: "Abtswind ist für mich neben Großbardorf und Bamberg einer der Top-Favoriten auf die Meisterschaft – eine spielerisch sehr starke Mannschaft mit viel Dynamik und Qualität. Wir werden eine Top-Leistung benötigen, um etwas mitzunehmen.“ Der Trainer zeigt sich dennoch kämpferisch: „Personell stehen wir gut da, Gianluca Schäfer ist zurück aus dem Urlaub und wir sind bereit für die kommende Aufgabe".

Die Gäste aus Abtswind reisen nach dem 5:2-Heimerfolg gegen die FT Schweinfurt mit breiter Brust an. Der Rangzweite fand nach einer kurzen Schwächephase eindrucksvoll in die Spur zurück und präsentierte sich wieder in Torlaune – nach 40 Minuten stand es bereits 4:0. Co-Trainer Sven Wenzel zeigte sich zufrieden: „Wir hatten zuletzt eine kleine Ergebnisdelle, aber wir haben es geschafft, den Bock wieder umzustoßen. Mit dem 5:2 gegen die FT war das deutlich und verdient. Trotz der Gegentore sind wir ruhig geblieben und haben das Spiel souverän zu Ende gebracht.“

Auch für das Spiel in Haibach hat Wenzel eine klare Marschroute: „Da wartet eine gestandene Landesliga-Mannschaft, die zuhause sehr stark ist. Wir wissen, dass wir an unsere Leistungsgrenze gehen müssen, um dort zu bestehen. Aber wir spielen Fußball, um zu gewinnen. Nur wenn wir unser Limit erreichen, können wir da etwas mitnehmen.“

Tabellarisch ist die Ausgangslage klar: Abtswind steht mit 36 Punkten auf Rang zwei und bleibt erster Verfolger von Spitzenreiter Großbardorf. Haibach rangiert als Sechster im oberen Mittelfeld und will seinen Lauf vor heimischer Kulisse fortsetzen!

Die restlichen Spiele des 17. Spieltags:

Aufrufe: 023.10.2025, 16:34 Uhr
Marco BaumgartnerAutor