2024-05-17T14:19:24.476Z

Spielbericht
– Foto: Thomas Frey
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Mit konzentrierter Leistung zum Erfolg

1. Liga, Gruppe 3: Freienbach - Uzwil

Da stand im Freienbacher Matchblatt doch tatsächlich, dass ein Uzwiler Erfolg nachdem Freienbach zwei Siege in Serie gefeiert hatte, eher unwahrscheinlich wäre. Besser hätte man die in Bestformation angereiste Uzwiler Mannschaft samt Entourage nicht motivieren können.

Von Beginn an war der FC Uzwil äusserst konzentriert und fokussiert und hatte nach einer kurzen Eingewöhnungsphase vor allem im Mittelfeld, wo Captain Hajrovic einmal mehr den Takt angab, ein deutliches Übergewicht.

Weil die Uzwiler Hintermannschaft über die ganze Spieldauer überhaupt nichts anbrennen liess, entwickelte sich das Spiel hauptsächlich in der Freienbacher Platzhälfte und es schien nur eine Frage der Zeit, bis der Uzwiler Führungstreffer Tatsache werden würde. In der 28. Minute spielte Lanzendorfer mit einem kurzen Zuspiel Moser im Strafraum frei, der nicht lange zögerte und am verdutzten Yanz vorbei zur verdienten Uzwiler Führung traf.

Als man sich bereits in der Kabine wähnte, war es wiederum Lanzendorfer, der am gegnerischen Strafraum nach einem gewonnen Zweikampf Moser den Ball zur 2:0 Pausenführung auflegte. Und diese Führung ging absolut in Ordnung, hatten doch die Höfler in dieser ersten Halbzeit nicht eine zwingende Aktion vor Waldvogel zu verzeichnen.

Uzwil kontrollierte das Spiel auch nach der Pause

Wer gedacht hatte, dass die Freienbacher nach dem Pausentee ein Feuerwerk in Richtung Uzwiler Gehäuse zünden würden, sah sich getäuscht. Die Uzwiler kontrollierten Spiel und Gegner ohne grösseres Problem. Zwar waren die Freienbacher mehrheitlich in Ballbesitz, allerdings weit vor dem Uzwiler Strafraum und deshalb ohne grössere Gefahr für das von Keeper Waldvogel fehlerfrei gehütete Tor.

Mit Fortdauer des Spiels wurden die Löcher im Freienbacher Mittelfeld immer grösser und da sich die Platzherren Mal für Mal in der Uzwiler Hintermannschaft festrannten, wurden die Gäste im Minutentakt zum Kontern eingeladen. Vorerst allerdings ohne Erfolg, doch nachdem Trainer Gambino frische Kräfte einwechselte, war es dann so weit. Nachdem Wirth, zwei Mal Asani und Moser beste Einschussmöglichkeiten verpasst hatten, war es der eingewechselte Coric, der mit einem Volltreffer nach Vorarbeit vom ebenfalls eingewechselten Imper für die Entscheidung sorgte.

Wie wichtig eine gute Bank ist, wurde in den Schlussminuten dieser Begegnung auf eindrückliche Weise bestätigt, denn auch der Treffer zum Schlussresultat wurden durch Wirth nach einer vorzüglichen Vorbereit über die linke Angriffsseite und Imper als Vollstrecker von Einwechselspielern erzielt.

Die Platzherren hätten sich über ein weit höheres Resultat nicht beklagen dürfen, hatten sie doch während der gesamten Spieldauer keine einzige echte Torchance. Ganz im Gegensatz zu den Gästen, die sich den Luxus leisten konnten etwas leichtfertig einige hochkarätige Möglichkeiten auszulassen. Aber das ist nach einem 4:0 Sieg bloss noch eine Randnotiz.

Man muss sich als bekennender Uzwiler Fan schon fragen, wieso die Mannschaft erst unter Druck mit einer solch vorzüglichen Leistung aufwartet. Hätte man solche Darbietungen schon früher abrufen können, wäre die Mannschaft überhaupt nie in eine solch prekäre Tabellensituation gekommen.

Weil der direkte Konkurrent aus Balzers zu Hause eine deutliche Niederlage einstecken musste, hat sich der FC Uzwil etwas vom ominösen Strick entfernen können. Von einer Rettung allerdings, ist man nach wie vor noch ein ganzes Stück entfernt, darf aber nach einer solch guten Leistung mit Zuversicht der kommenden Aufgabe entgegensehen.

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Aufrufe: 021.4.2024, 20:49 Uhr
Thomas FreyAutor