2026-05-06T12:44:31.715Z

Querpass

Mit Herz und Verstand zum Ligaverbleib

Im Duell beim Mitabstiegskonkurrenten VfL Trier ist der SG Kanzem direkt nach der Winterpause ein eminent wichtiger Sieg gelungen. Nun wollen sie den nächsten Schritt Richtung Klassenverbleib gehen.

von Lutz Schinköth · 13.03.2026, 13:24 Uhr · 0 Leser
Hatte nach dem Sieg beim VfL Trier allen Grund zur Freude: Kanzems Trainer Carlo Müller (links).
Hatte nach dem Sieg beim VfL Trier allen Grund zur Freude: Kanzems Trainer Carlo Müller (links). – Foto: Sebastian Schwarz

Es war ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenverbleib: Der 2:1-Auswärtssieg beim VfL Trier vor gut einer Woche sorgte bei den Vereinigten aus Kanzem, Wawern und Ayl für große Erleichterung. „Es war ein Duell auf Augenhöhe. Während wir in der ersten Halbzeit die aktivere Mannschaft waren, ging die zweite komplett an den VfL. Wir haben aber super dagegengehalten, wobei unser Torwart Kristian Hrdlicka zwei, drei großartige Paraden gezeigt hat. Der Sieg war zwar glücklich, aber nicht unverdient“, meinte Trainer Carlo Müller. Trotz des eminent wichtigen Erfolges wollte der Coach den Dreier nicht ganz zu hoch hängen: „Es war ein erster wichtiger Baustein auf dem Weg, der uns hoffentlich Ende Mai zum Klassenerhalt führt.“

Am Sonntag (14.30 Uhr, Wawern) geht es nun gegen den FSV Trier-Tarforst II. Damit steht das nächste Aufeinandertreffen mit einem Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg an.

Müller, der nach dem Rücktritt von Ralf Reger ab Ende Oktober zunächst mit Thomas Konz weiter coachte und seit der Vorbereitung mit Nils Noner zusammenarbeitet (der Volksfreund berichtete), weiß um einen extrem motivierten Gegner: „Mit Tarforsts Zweiter erwarte ich eine technisch starke und sehr junge Mannschaft, die mit einigen Routiniers gespickt ist. Vielleicht liegt ihnen solch ein Hartplatz nicht so wie uns.“