Mit grandioser Teamleistung gegen den Tabellenführer

Mit einem sehr dezimierten Kader ging es für das Team von Trainer Armin Friedrich, kommissarisch vertreten durch Co Trainer Greinwald/Breimeier zum letzten Spiel in diesem Jahr zum Tabellenführer nach Eutingen. Die Stimmung in der Mannschaft war trotz der schwierigen Aufgabe und des sichtlich dünnen Kaders trotzdem sehr gut, fuhr man doch mit 9 Feldspieler und 3 Torspieler zu diesem Spiel.

Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit an den Kunstrasen kam das Tettnanger -Team immer besser ins Spiel und gestaltete die Partie sehr offen und übernahm zeitweise auch die Kontrolle so das man dem Eutinger Trainer seinen Frust sichtlich anmerkte. Durch eine konzentrierte Defensivarbeit konnte man den Gegner stets vom eigenen Tor fernhalten und die Angriffsbemühungen der Eutinger auf ein minimales reduzieren.

Sehr unverdient folgte dann in der 39. Minute der 1:0 Führungstreffer durch Effinger die einen Freistoß fulminant und unhaltbar von der linken Strafraumkante im langen Eck versenkte. Kurz darauf folgte dann in der 41. Minute das 2:0 für Eutingen durch ihre torgefährlichste Spielerin Chrzunowski, die einen abgewehrten Ball im Strafraum direkt vor die Füße bekam und den mit einem satten Schuss im langen Eck versenkte. Dies war dann auch zugleich der Halbzeitstand der unter dem Strich sehr unverdient war. Wer jetzt dachte das Spiel wäre somit entschieden hatte sich sichtlich getäuscht, das Team hatte in der 2. Hälfte das Spiel komplett im Griff und konnte sich sogar die ein oder andere gute Möglichkeit zu einem eigenen Treffer erarbeiten. Eutingen hatte in der 2. Halbzeit gegen die hochkonzentrierte Mannschaft nichts dagegen zu setzen und konnten sich auch selber keine Chancen mehr erarbeiten und so kam es dann in der 72. Minute als sich Aliya Cömert einen erkämpfen Ball in der gegnerischen Hälfte zurechtlag und mit einem sehenswerten Schuss aus gut 20 Metern zum längst verdient Tor den Ball in die Maschen setzte. Jetzt spürte man der Mannschaft an das sie noch mehr wollten und trotz dem ein oder anderen zwicken im Oberschenkel oder einem verstauchten Finger wurde nicht aufgegeben um vielleicht doch noch den Ausgleich zu schaffen. Dieser wollte und wollte dann aber leider nicht mehr gelingen und somit stand es nach 90 Minuten 2:1 und man stand nach einer richtig tollen Leistung beim Auswärtsspiel in Eutingen mit leeren Händen da aber die Stimmung nach dem Spiel war trotzdem sehr gut und es konnte das erzielte Tor und die tolle Leistung ein bisschen gefeiert werden. Jetzt geht es erstmal in die Winterpause bis dann im März wieder der Ball rollt.

Aufrufe: 028.11.2022, 08:00 Uhr
Marina MüllerAutor