2026-03-25T14:09:28.761Z

Spielvorbericht

Mit breiter Brust: Ismaning empfängt Türkspor Augsburg

Bayernliga am Samstag

von Nico Bauer · Heute, 16:30 Uhr · 0 Leser
Mit Volldampf zum Klassenerhalt: Ismaning (Philip Kuhn) zeigt derzeit eine stabile Leistung.
Mit Volldampf zum Klassenerhalt: Ismaning (Philip Kuhn) zeigt derzeit eine stabile Leistung. – Foto: Dieter Michalek

Nach fünf starken Spielen ist Trainer Muriqi zufrieden. Gegen den Vorletzten könnte es personelle Änderungen geben.

Die erste Punktspielniederlage 2026 hat beim FC Ismaning nichts an der Situation geändert. Der Bayernligist hat seit dem Ende der Winterpause fünf richtig starke Spiele gemacht. Bei dem 1:2 in Deisenhofen spielte er den Gegner phasenweise an die Wand und verstärkte die Eindrücke der vergangenen Wochen. Deshalb nimmt Trainer Xhevat „Jacky“ Muriqi für das Heimspiel gegen Türkspor Augsburg (Samstag, 14 Uhr) mit, dass man mit einer ähnlichen Leistung die nächsten drei Punkte einfährt.

Die Augsburger Türken sind aktuell Vorletzter und belegen damit einen direkten Abstiegsplatz. Muriqi findet es ganz nett, dass der Gast mit ordentlich Dampf auf dem Kessel anreist. Angesichts von den elf Punkten Vorsprung der Ismaninger auf die Abstiegsrelegation sieht Muriqi ein richtungsweisendes Match: „Für die ist es vielleicht die letzte Chance, um uns noch in den Abstiegskampf hinein zu ziehen.“

Muriqi war einst als Fußballer ein kickendes Genie und als Trainer ist er ein sehr selten wirklich zufriedener Übungsleiter. Nach fünf starken Spielen mit sehr konstanten Leistungen ist Muriqi ziemlich zufrieden. „Wir sind deutlich weiter als noch vor der Winterpause“, sagt er, „wir haben verschiedene Ideen und wissen genau, was wir wollen.“

Im bisherigen Saisonverlauf scheiterte der FCI oft daran, dass er am gegnerischen Strafraum mit dem Latein am Ende war und in der Folge falsche Entscheidungen traf. Der letzte Pass kam nicht an und so gab es für den betriebenen Aufwand keine ausreichende Anzahl an Torchancen. Mittlerweile haben die Ismaninger Wege zum Abschluss gefunden. Das liegt zum einen an dem starken Winterzugang Ilkan Atak, aber auch an Verbesserungen im Bestand.

Parallel dazu stehen die Ismaninger defensiv sehr ordentlich. Drei Gegentore in den fünf Partien nach der Winterpause können sich sehen lassen. „Es gibt derzeit keinen Grund, etwas zu ändern“, erklärt der Ismaninger Trainer. Das bedeutet, dass sich der in den Kader zurückkehrende Außenverteidiger Giovanni Pollio erst einmal hinten anstellen muss. Er ist ein Luxusproblem wie im offensiven Bereich Vito Liuzza, der in Deisenhofen auch passen musste. Der kreative Außenbahnspieler könnte gegen den Vorletzten ins Team kommen.

Zudem deutet Trainer Muriqi an, dass die Elf der zweiten Halbzeit von Deisenhofen richtig gut gespielt habe. Das könnte eine Andeutung sein, dass der zur Pause eingewechselte Agon Bashota gegen Türk Augsburg in die Startelf rotiert werden könnte. Der FC Ismaning hat aktuell einen Kader-Konkurrenzkampf auf extrem hohem Niveau. (nb)