
Nach drei eindrucksvollen Siegen reiste der FC Verden 04 voller Selbstvertrauen zum TuS Bersenbrück. Im Vergleich mit dem Ligakonkurrenten erwies er sich als ebenbürtiger Gegner, musste sich aber geschlagen und verpasste es damit, die Chance auf die Teilnahme am DFB-Pokal aufrechtzuerhalten.
Als Viertelfinalist befanden sich die Reiterstädter nur noch drei Siege vom großen Ziel entfernt. In Bersenbrück mussten sie jedoch schon nach nicht einmal vier Minuten einem Rückstand hinterherlaufen. Saikouba Manneh erzielte das 1:0. Der TuS stellte die agilere Mannschaft, musste aber dennoch den Ausgleich hinnehmen. Kevin Klee traf zum 1:1 (27.). Kurz nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren vor rund 400 Zuschauenden durch Moritz Waldow erneut vor - 2:1. Den Vorsprung brachten sie in einer umkämpften Begegnung, die Schiedsrichter Alexander Roj dazu nötigte, gleich neun Gelbe Karten zu zeigen, ins Ziel.
Der FC Verden 04 musste sich somit trotz eines engagierten Auftritts geschlagen geben, während der TuS Bersenbrück genauso wie der SV Wilhelmshaven, Lüneburger SK sowie der Sieger des am heutigen Sonntag steigenden vierten Viertelfinals den DFB-Pokal weiter im Blick behalten dürfen. Auf die Reiterstädter wartet am Samstag schon das nächste Highlight. Am Hubertushain steigt vor wahrscheinlich großer Kulisse das Derby gegen den SV Atlas Delmenhorst.