
In der Regionalliga Nordost steht am 8. März das große Top-Spiel an: Lok Leipzig trifft auf den FC Carl Zeiss Jena. Ein Duell mit Tradition und großer Historie, zudem eventuell eine Art Vorentscheidung im Aufstiegskampf. Lok Leipzig führt die Tabelle derzeit mit fünf Punkten Vorsprung auf Jena an und könnte mit einem Sieg enteilen.
Klar, dass sich die Sachsen viel Unterstützung erhoffen und kräftig die Werbetrommel rühren. Und sich zudem die eine oder andere Ticket-Aktion überlegt haben.
So sollen Frauen anlässlich des Weltfrauentags freien Eintritt bekommen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, wurde das Kontingent nach zahlreichem Missbrauch auf 500 Karten heruntergesetzt. „Plötzlich hatte ein Fan 15 Frauen, die er alle mitbringen wollte“, zitiert das Blatt einen Insider. Außerdem wird es am Eingang Kontrollen geben, dass auch wirklich Frauen die Freikarten erhalten haben.
In der vergangenen Woche hatte sich bereits Alemannia Aachen mit missbräuchlich erworbenen Aktionstickets an die Öffentlichkeit gewandt. Der Drittligist bietet nämlich sogenannte Kindertickets zum Preis von einem Euro an. Dieses Angebot sollte vor allem Familien den Stadionbesuch erleichtern. „Leider mussten wir zuletzt feststellen, dass dieses Angebot in zunehmendem Maße zweckentfremdet genutzt wird. Beim Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen wurden aus diesem Grund verstärkte Kontrollen durchgeführt. Dabei wurde eine erhebliche Anzahl an Personen festgestellt, die unberechtigt ein Kinderticket genutzt hatten, um sich Zugang zum Stadion zu verschaffen.“
Beim kommenden Heimspiel gegen den SC Verl sollen Ordner nun gezielte Kontrollen vornehmen, um Personen, die sich unberechtigt mit einem Kinderticket Zutritt verschafft haben, ausfindig zu machen. Jene Personen müssten entweder vor Ort ihr Ticket auf den regulären Preis anpassen oder würden des Stadions verwiesen.