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Miguelins fast perfektes Debüt für Fortunas Futsaler

Beim 4:5 gegen Bielefeld trifft der Zugang von Fortunas Futsalern auf Anhieb.

von Marcus Giesenfeld · 11.02.2025, 09:00 Uhr · 0 Leser
Fortunas Futsaler blieben ohne Punkte gegen Bielefeld.
Fortunas Futsaler blieben ohne Punkte gegen Bielefeld. – Foto: Christian Herbst

Auch wenn das Ergebnis aus Sicht von Fortuna Düsseldorfs Futsalern nicht passte, brauchten die rund 200 Zuschauer, die am Samstagabend die Sporthalle des Comenius Gymnasiums an der Hansaallee aufsuchten, ihr Kommen nicht zu bereuen. Sie sahen nicht nur ein packendes Futsal-Bundesligaspiel, das die Gäste des MCH Futsal Club Bielefeld mit dem Treffer zum 5:4-Auswärtssieg kurz vor Schluss auf ihre Seite zogen, sondern sie wurden auch Augenzeuge eines ganz besonderen Debüts.

Mit der Verpflichtung des Spaniers Miguel Sagayo Marti, in der Futsal-Szene kurz Miguelin genannt, hatte die Fortuna unter der Woche für Aufsehen gesorgt. Schließlich ist der inzwischen 39-Jährige ein echter Star in seiner Sportart und wurde unter anderem mit der spanischen Nationalmannschaft zweimal Futsal-Europameister.

Den Rot-Weißen schien die prominente Verstärkung reichlich Rückenwind zu verleihen. Schon nach knapp zwei Minuten lagen die Hausherren nach Treffern von Dmytro Klochko (1.) und Marco Hudacek (2.) mit 2:0 vorne. Doch davon ließen sich die Gäste aus Ostwestfalen wenig beeindrucken: Innerhalb von sieben Minuten hatte der MCH diese irre Partie mit drei blitzsauberen Treffern komplett gedreht.

Keine Punkte für Fortuna

Das Publikum konnte erst danach ein wenig durchatmen, ehe es auch in Halbzeit zwei wieder rasant los ging. Im Mittelpunkt dabei: Miguelin. Der Zugang trug sich bei seiner Premiere gleich in die Torschützenliste ein. Im Duell der beiden Tabellennachbarn legte die Fortuna im Anschluss durch Hudaceks zweiten Treffer an diesem Abend sogar noch einmal vor. Doch der MCH hatte erneut die passenden Antworten parat und entführte letztlich alle drei Punkte aus Düsseldorf.

Vier Spieltage vor Ablauf der Vorrunde ist das Team von Trainer Shahin Rassi somit noch nicht ganz auf der sicheren Seite. Der SV Pars Neu-Isenburg lauert auf Rang neun nur zwei Zähler hinter den Flingernern. Dennoch bleibt Grund für Optimismus. Denn der Kader scheint auch mit Blick auf Miguelin nun schlagkräftig genug. Wer wie am Samstag von der Bank aus mit Ramiz Chovdarov oder Sandro Garcia nachlegen kann, der sollte auch noch die nötigen Punkte einfahren können. Und im Anschluss vielleicht auch in den Play-offs für eine Überraschung sorgen können.