Das Pelikan Masters als sportlicher Schwerpunkt
Im Mittelpunkt des Tages stand das Herrenturnier. Sechs Mannschaften traten in einer gemeinsamen Gruppe gegeneinander an, jede Mannschaft absolvierte fünf Spiele mit jeweils zwölf Minuten Spielzeit. Der Modus ließ keinen Raum für taktisches Abwarten oder Rechenspiele. Jede Partie floss direkt in die Tabelle ein, jede Szene konnte über die Platzierung entscheiden. Das Pelikan Masters bestätigte damit erneut seinen Charakter als Turnier der Konstanz und nicht des einen großen Moments.
Miersdorf/Zeuthen übernimmt früh die Kontrolle
Der SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen prägte das Turnier nachhaltig. Mit vier Siegen aus fünf Spielen sicherte sich das Team Platz eins. Besonders auffällig war die offensive Durchschlagskraft: 24 erzielte Treffer bei nur elf Gegentoren sorgten für eine deutliche Tordifferenz. Trotz einer Niederlage blieb Miersdorf/Zeuthen über den gesamten Turnierverlauf die stabilste Mannschaft und setzte damit ein klares sportliches Zeichen.
Ludwigsfelder FC bleibt dicht dran
Der Ludwigsfelder FC hielt lange Anschluss an die Spitze. Ebenfalls vier Siege aus fünf Spielen brachten Rang zwei. Mit einem Torverhältnis von 14:9 zeigte sich die Mannschaft effizient, wenn auch weniger torhungrig als der spätere Turniersieger. Die knappe Punktedifferenz verdeutlichte, wie eng das Rennen an der Spitze phasenweise verlief.
Trebbin und Luckenwalde II im erweiterten Verfolgerfeld
Der VfB Trebbin belegte mit drei Siegen Rang drei. Das negative Torverhältnis von 14:18 machte deutlich, dass offensive Akzente oft mit defensiven Risiken einhergingen. Der FSV 63 Luckenwalde II folgte mit auf Platz vier.
Los Bochos und Babelsberg unter Druck
Los Bochos beendete das Turnier auf Rang fünf. Fortuna Babelsberg blieb ohne Sieg. Die Bilanz von fünf Niederlagen und einem Torverhältnis von 7:19 machte den schwierigen Turnierverlauf deutlich.
Der Charakter des Gruppenmodus
Das Pelikan Masters zeigte einmal mehr, wie gnadenlos der Modus „Jeder gegen jeden“ ist. Fehler lassen sich nicht korrigieren, starke Phasen müssen über mehrere Spiele hinweg bestätigt werden. Genau diese Struktur machte den Wettbewerb transparent und ehrlich. Der Sieger setzte sich nicht in einem Finale durch, sondern über fünf Spiele hinweg.
Das Ü32-Hallenmaster als ruhiger Auftakt
Bereits am Vormittag eröffnete das Ü32-Hallenmaster den Turniertag. Auch hier traten sechs Mannschaften in einer gemeinsamen Gruppe an. Die SpG Ludwigsfelde/Siethen belegte am Ende Platz eins, gefolgt von der SG Michendorf und dem FSV Babelsberg 74. Dahinter reihten sich der FSV 63 Luckenwalde Oldies, die SG Großziethen und die SG Grün-Weiß Golm ein. Das Ü32-Turnier setzte weniger auf Tempo als auf Übersicht, Erfahrung und Spielkontrolle, verlieh dem Hallentag aber eine eigene sportliche Tiefe.
Zwei Turniere, ein gemeinsamer Rahmen
Der Hallentag in Luckenwalde lebte von seiner Geschlossenheit. Vormittags Erfahrung und Routine, nachmittags Intensität und Wettbewerb. Die Fläminghalle wurde über viele Stunden hinweg zum Treffpunkt für Spieler, Verantwortliche und Zuschauer. Beide Turniere ergänzten sich und zeigten Hallenfußball in unterschiedlichen Ausprägungen.
Ein gelungener Start ins Hallenjahr
Mit dem Pelikan Masters und dem Ü32-Hallenmaster setzte Luckenwalde einen starken Akzent zum Jahresbeginn. Klare Strukturen, sportliche Fairness und nachvollziehbare Ergebnisse prägten den Tag. Der Sieg von Miersdorf/Zeuthen im Herrenturnier und die Platzierungen im Ü32-Wettbewerb rundeten einen Hallenfußballtag ab, der weniger von Einzelmomenten als von durchgehender sportlicher Qualität lebte.