2025-12-17T10:26:01.779Z

Allgemeines
– Foto: SpG Union Neuruppin/Maulw&uuml

Meyer-Wassertechnik-Cup: Neuruppin/Maulwürfe setzen Maßstab

Ungeschlagen zum Turniersieg, Gastgeber Wustrau II stark im Mittelfeld

Der Meyer-Wassertechnik-Cup der 2. Männer des TSV Wustrau hat am heutigen Samstagabend in der Rhinhalle von Fehrbellin einen intensiven Hallenfußball-Abend geliefert. Sechs Mannschaften, ein einfacher Gruppenmodus und zwölf Minuten Spielzeit pro Partie verdichteten das Geschehen auf klare Ergebnisse und eine eindeutige Tabelle. Am Ende steht die SpG Union Neuruppin/Maulwürfe II mit 13 Punkten und 9:3 Toren an der Spitze.

Turniermodus: Jeder gegen jeden ohne Ausweichspur
Der Meyer-Wassertechnik-Cup der 2. Männer wird in einer einzigen Gruppe ausgespielt. Jeder tritt gegen jeden an, fünf Spiele pro Team entscheiden über die Platzierung. Dieses Format kennt keine Schonzeit. Nach jedem Abpfiff wartet bereits die nächste Aufgabe, jede Nachlässigkeit schlägt sich sofort in der Tabelle nieder.

Auftakt: Gastgeber hält früh dagegen
Der Turnierabend beginnt mit dem Spiel zwischen TSV Wustrau II und der SpG Union Neuruppin/Maulwürfe II. Das 1:1 zum Auftakt zeigt sofort, dass der Gastgeber konkurrenzfähig ist und der Favorit nicht unantastbar. Parallel dazu setzt Rot-Weiß Kyritz mit einem 1:0 gegen TuS Wildberg 90 einen ersten Punkt, während Langener SV 02 mit dem 3:1 gegen die SpVgg Gühlen/Glienicke/Rägelin früh offensiv Akzente setzt.

SpG Union Neuruppin/Maulwürfe II: Kontrolle statt Spektakel
Der spätere Turniersieger findet nach dem Remis zum Start zunehmend zu seiner Ordnung. Es folgen ein 2:0 gegen Gühlen/Glienicke/Rägelin, ein 1:0 gegen TuS Wildberg 90, ein 2:0 gegen Rot-Weiß Kyritz und zum Abschluss ein 3:2 gegen den Langener SV 02. Ungeschlagen, mit nur drei Gegentoren, sammelt die Spielgemeinschaft 13 Punkte. Die Zahlen erzählen von Stabilität und Effizienz, von einem Team, das den Hallenfußball nicht über Tempo, sondern über Struktur entscheidet.

Langener SV 02: Starker Beginn, knappe Grenzen
Der Langener SV 02 kommt auf 9 Punkte und ein Torverhältnis von 11:7. Der Abend beginnt überzeugend: 3:1 gegen Gühlen/Glienicke/Rägelin, 3:0 gegen TuS Wildberg 90. Danach wird das Bild enger. Das 2:3 gegen Rot-Weiß Kyritz kostet wichtige Punkte, es folgt ein 1:0 gegen den TSV Wustrau II, ehe das letzte Spiel mit 2:3 gegen Neuruppin/Maulwürfe verloren geht. Langen bleibt damit in Reichweite der Spitze, kann sie aber nicht mehr unter Druck setzen.

Rot-Weiß Kyritz: Effizient gegen die Konkurrenz
Der SV Rot-Weiß Kyritz beendet das Turnier ebenfalls mit 9 Punkten und 7:5 Toren. Nach dem 1:0 gegen TuS Wildberg 90 verliert Kyritz 0:1 gegen den TSV Wustrau II, antwortet aber mit einem 3:2 gegen Langener SV 02. Die klare Niederlage von 0:2 gegen Neuruppin/Maulwürfe bleibt der einzige größere Rückschlag. Zum Abschluss steht ein souveränes 3:0 gegen Gühlen/Glienicke/Rägelin. Kyritz zeigt sich vor allem in den direkten Duellen präsent.

TSV Wustrau II: Gastgeber zwischen Stabilität und verpasstem Sprung
Der Gastgeber landet mit 8 Punkten und 8:4 Toren auf Rang vier. Der Start mit dem 1:1 gegen Neuruppin/Maulwürfe gibt Rückenwind, das 1:0 gegen Rot-Weiß Kyritz unterstreicht die defensive Ordnung. Es folgen ein 2:2 gegen Gühlen/Glienicke/Rägelin und eine knappe 0:1-Niederlage gegen den Langener SV 02. Zum Abschluss setzt Wustrau II mit dem 4:0 gegen TuS Wildberg 90 ein klares Zeichen. In der Summe bleibt der Eindruck eines stabilen Auftritts, dem nur ein Sieg mehr für den Sprung nach oben fehlt.

Gühlen/Glienicke/Rägelin: Offensive Ansätze, defensive Last
Die SpVgg Gühlen/Glienicke/Rägelin kommt auf 4 Punkte und 8:13 Tore. Nach dem Auftaktverlust gegen Langen folgen Niederlagen gegen Neuruppin/Maulwürfe und ein 2:2 gegen Wustrau II. Das 5:3 gegen TuS Wildberg 90 bringt den einzigen Sieg, ehe das Turnier mit dem 0:3 gegen Rot-Weiß Kyritz endet. Die Ergebnisse zeigen Licht und Schatten, vor allem die Gegentorzahl prägt den Tabellenplatz.

TuS Wildberg 90: Lehrreicher Abend ohne Punktgewinn
TuS Wildberg 90 bleibt punktlos und schließt mit 0 Punkten und 3:14 Toren ab. Die Niederlagen gegen Kyritz, Langen und Neuruppin/Maulwürfe fallen knapp aus, das 3:5 gegen Gühlen/Glienicke/Rägelin zeigt offensive Möglichkeiten. Zum Schluss steht das 0:4 gegen Wustrau II. In der Halle zählen jedoch Ergebnisse – und diese bleiben an diesem Abend aus.

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Das war das Turnier der 1. Männer:

>>> Hier geht es zum Spielplan und zu den Ergebnissen des Turniers der 1. Männer.



Ein Turniermodus, der keinen Umweg zulässt
Sechs Mannschaften, jeder gegen jeden – ein Format, das Hallenabende in eine einzige Prüfung verwandelt. Wer einmal stolpert, muss sofort wieder aufstehen, denn der nächste Anstoß wartet schon. Genau in dieser Dichte entstand am Freitag eine Tabelle, die nicht diskutiert, sondern urteilt: Pritzwalk oben mit 15 Punkten, Fehrbellin mit 10 dahinter, Premnitz mit 6, Hohennauen und Einheit Zepernick II mit jeweils 4, Wustrau mit 3.

Pritzwalk: Fünf Spiele, fünf Siege, ein Torverhältnis wie ein Statement
Der Pritzwalker FHV 03 spielte den Turniertag wie aus einem Guss. Das erste Ausrufezeichen war das 7:1 gegen den SV 90 Fehrbellin – ein Ergebnis, das in einer Zwölf-Minuten-Partie wie ein ganzer Nachmittag wirkt. Es folgten ein 2:1 gegen den SV Hohennauen, ein 2:1 gegen die SG Einheit Zepernick 1925 II und ein 2:0 gegen Gastgeber TSV Wustrau. Den Abschluss setzte Pritzwalk mit einem 5:1 gegen den TSV Chemie Premnitz. Fünf Siege, 18:4 Tore: Das war Dominanz, die sich nicht über Besitz, sondern über Konsequenz erklärt.

Fehrbellin: Nach dem 1:7-Schock zurück in die Spur
Für den SV 90 Fehrbellin begann der Abend brutal: 1:7 gegen Pritzwalk. Doch das Team blieb im Turnier, weil es die nächsten Aufgaben sauber löste. Gegen den TSV Chemie Premnitz gelang ein 2:1, gegen Wustrau ein 3:3, gegen Hohennauen ein 2:0 und zum Schluss ein 4:2 gegen Einheit Zepernick II. In der Endabrechnung stehen 10 Punkte und 12:13 Tore. Das Torverhältnis zeigt die Wellen dieses Abends, die Punktzahl aber auch die Fähigkeit, sich nach einem Rückschlag sofort wieder zu stabilisieren.

Premnitz: Licht und Schatten gegen die Spitze
Der TSV Chemie Premnitz kam auf sechs Punkte bei 9:14 Toren. Der Turnierstart gegen Wustrau gelang mit einem 3:1, später folgte ein 3:2 gegen Einheit Zepernick II. Dazwischen und danach wurde deutlich, wie hoch die Anforderungen der Spitze waren: 1:2 gegen Fehrbellin, 1:4 gegen Hohennauen und 1:5 gegen Pritzwalk. In dieser Gruppe reichte das für Rang drei – nah genug, um dran zu bleiben, zu weit weg, um den Abend zu kontrollieren.

Hohennauen: Zwei klare Siege, aber keine Konstanzserie
Der SV Hohennauen sammelte vier Punkte und schloss mit 10:11 Toren ab. Der Abend begann mit einem 3:4 gegen Einheit Zepernick II, später folgte das 1:2 gegen Pritzwalk und ein 0:2 gegen Fehrbellin. Gleichzeitig setzte Hohennauen markante Zeichen: ein 4:1 gegen Premnitz und ein 2:2 gegen Wustrau. Das Bild: Ein Team, das Spiele drehen kann, aber zu selten über mehrere Partien hinweg die gleiche Stabilität findet.

Einheit Zepernick II: Gute Momente, knappe Grenzen
Die SG Einheit Zepernick 1925 II beendete den Turniertag ebenfalls mit vier Punkten und 11:14 Toren. Der Auftakt war ein Spektakel: 4:3 gegen Hohennauen. Danach gab es ein 2:2 gegen Wustrau und zum Schluss die 4:2-Niederlage gegen Fehrbellin. Gegen Pritzwalk (1:2) und Premnitz (2:3) fehlten Nuancen. In der Halle werden aus Nuancen schnell ganze Ergebnisse.

Gastgeber Wustrau: Drei Remis, aber kein Sieg
Der TSV Wustrau blieb Letzter mit drei Punkten und 8:12 Toren. Der Auftakt gegen Premnitz ging 1:3 verloren, später folgte ein 0:2 gegen Pritzwalk. Dazwischen standen drei Unentschieden: 2:2 gegen Einheit Zepernick II, 3:3 gegen Fehrbellin und 2:2 gegen Hohennauen.

– Foto: Sebastian Harbke/Veranstalter

Aufrufe: 03.1.2026, 23:15 Uhr
redAutor