
Zwischen Bosnien, Kroatien und Düren liegt eine ganze Fußballwelt – und doch verbindet sie Armin Mešanović. Zwei Jahre ist es her, dass Mešanović seinen Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlegte. Heute steht der 35-jährige Torhüter bei Schwarz-Weiß Düren in der Kreisliga A Düren zwischen den Pfosten – und bringt eine bewegte Karriere mit.
„Ich lebe nun seit zwei Jahren in Deutschland. Ich bin hierher gekommen, um bessere Lebens- und Berufsmöglichkeiten zu haben, aber auch um meinen Fußballweg in irgendeiner Form fortzusetzen, auch wenn nicht mehr auf professionellem Niveau wie früher“, erzählt Mešanović.
Seine Laufbahn begann in seiner Heimatstadt Goražde. Dort machte Mešanović bereits als Jugendlicher auf sich aufmerksam. „Meine Karriere begann in Goražde, und bereits mit vierzehneinhalb Jahren wurde ich der erste Torhüter der Seniorenmannschaft, mit der ich den Aufstieg in die zweite bosnische Liga erreichte. Später spielte ich für NK Krajisnik in der ersten Liga BiH, wo ich zwei volle Spielzeiten absolvierte", schildert der Schlussmann den beginn seiner Karriere.
Ein Wechsel nach Kroatien öffnete ihm die Tür zum Profifußball. Beim Traditionsverein NK Rijeka in der ersten Liga angekommen, zwang Mešanović eine Knieverletzung allerdings seine aktive Laufbahn auf höchstem Niveau zu beenden.
Zurück in Bosnien konnte der Rechtsfuß einige Monate beim bosnischen Topklub FK Željezničar Sarajevo verbringen – und dort wichtige Erfahrungen gesammelt:
„Ich verbrachte einige Monate beim bosnischen Meister FK Željezničar, wo ich wertvolle Erfahrungen bei den besten Trainern und mit dem damaligen Torhüter der bosnischen Nationalmannschaft sammelte.“
Heute steht Mešanović mit großer Routine und Leidenschaft im Tor von Schwarz-Weiß Düren. Der Verein spielt in der Kreisliga A, und der Torhüter fühlt sich in seinem neuen Umfeld bestens aufgehoben: „Mir gefällt die Atmosphäre im Verein sehr. Das Team ist großartig, alle sind motiviert, und ich möchte mit meiner Erfahrung und Stabilität im Tor einen Beitrag leisten. Ziel ist es, eine möglichst gute Platzierung zu erreichen und dem Verein beim Fortschritt zu helfen.“
Trotz seiner 35 Jahre denkt Mešanović nicht ans Aufhören. Vielmehr will er seine Erfahrung an die jüngeren Mitspieler weitergeben. „Ich bin zwar 35 Jahre alt, fühle ich mich sowohl körperlich als auch mental sehr gut und glaube, dass ich noch lange Amateurfußball spielen kann – von der Mittelrheinliga bis zur Kreisliga A. Ich will fit bleiben, dem Team helfen und ein verlässlicher Torhüter sowie Mentor für jüngere Spieler zu sein.“
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