
Besser hätte die neue Saison in der Kreisliga Augsburg für den TSV Merching und den Kissinger SC nicht starten können. Beide Mannschaften setzten sich auch am zweiten Spieltag durch und stehen als einzige Teams ohne Punktverlust an der Spitze der Tabelle. Auch die zweite Garnitur des SV Mering mischt ordentlich mit, sie bezwang den TSV Diedorf mit 4:2. Während der TSV Bobingen II im zweiten Spiel das zweite Unentschieden holte, gab es für den SV Schwabegg eine unnötige Niederlage.
Der Kissinger Sieg verdient umso mehr Beachtung, wenn man weiß, dass fünf Kandidaten als Urlauber fehlten. Ein Hinweis war Spielertrainer Franko Berglmeir in seinem Fazit besonders wichtig: „Matchwinner war unser Torwart Robin Scheurer, er hat uns den Sieg festgehalten.“ Nach einem Eckball traf Karsten Binder zum 1:0. Doch danach wirkten die Kissinger zu passiv. Sie verzeichneten zwar in vielen Szenen Ballbesitz, doch zu guten Torchancen kamen sie nicht unbedingt. Ein verlorener Zweikampf hatte den Ausgleich durch Sandro Gugliotta zur Folge. „Dann haben wir den Turnaround noch hinbekommen“, atmete der Coach erleichtert auf. Nikolaos Pitsias erreichte mit einem Steckpass Julian Zeiske, dem der Siegtreffer glückte. „Der Sieg geht in Ordnung“, fasste Berglmeir das Geschehen zusammen: „Aber wir hätten uns das Leben einfacher machen können.“ (Eibl) Lokalsport FA
Schiedsrichter: Barbara Karmann (FC Ehekirchen) - Zuschauer: 120
Tore: 1:0 Karsten Binder (8.), 1:1 Sandro Gugliotta (52.), 2:1 Julian Zeiske (78.)
Heimspiele sollte man siegreich gestalten. An diese Order halten sich derzeit die Fußballer des TSV Merching, die auf das 2:0 zum Auftakt gegen Mering II ein 3:0 gegen die DJK Lechhausen folgen ließen. ebenfalls zuhause. Doch ganz so klar, wie man es vielleicht aus dem Ergebnis ablesen möchte, fiel den Gastgebern dieser Erfolg nicht. „Wir hatten Anfangsschwierigkeiten“, teilte Trainer Günter Bayer mit. „Da hat es ein paar aufmunternde Worte gebraucht.“ Danach bestimmten seine Leute das Geschehen, vermochten es aber nicht, die zahlreichen Chancen zu nutzen. „Aber bei einem 3:0 kann man ein Auge zudrücken“, so Bayer. Sein spielender Co-Trainer Moritz Willis kam zu seinen Saisontreffern zwei und drei. Dazwischen war Julian Schmid ebenfalls erfolgreich. (Eibl) Lokalsport FA
Schiedsrichter: Udo Hammerer (Untermaxfeld) - Zuschauer: 90
Tore: 1:0 Moritz Willis (33.), 2:0 Julian Schmid (50.), 3:0 Moritz Willis (86.)
Nach dem 7:3-Auftakterfolg verpasste es der TSV Diedorf nachzulegen. Zwar gingen die Gäste nach 31 Minuten durch Stefan Sönnichsen in Führung, doch nach der Pause reichten Mering fünf Minuten, um die Partie zu drehen. Kurz nach dem Seitenwechsel erzielte Ex-Profi Sascha Mölders den Ausgleich. Nur zwei Minuten später drehte Lukas Leitermaier die Partie, ehe wiederum nur drei Minuten später Daniel Kapfer per Freistoß auf 3:1 stellte. Mit dem 4:1 sorgte Leitermaier nach 70 Minuten dann für die Entscheidung. Da half auch das vierte Saisontor von Benedikt Steinbacher kurz vor dem Ende nicht mehr. (AZ) Lokalsport Labo
Schiedsrichter: Raphael Egg - Zuschauer: 120
Tore: 0:1 Dennis Sönnichsen (31.), 1:1 Sascha Mölders (47.), 2:1 Lukas Leitermeier (49.), 3:1 Daniel Kapfer (52.), 4:1 Lukas Leitermeier (70.), 4:2 Benedikt Steinbacher (89.)

Nach einer starken Anfangsphase der Schwabegger kam die kalte Dusche nach der zweiten Ecke. Franz Sielemann stand im Gewühl richtig und drückte den Ball in der 25. Minute zum 1:0 über die Linie. Die Gäste erholten sich aber bald von diesem Schock. Vor allem Yannik Mayr kam immer wieder gefährlich über den rechten Flügel. Sebastian Geiger und Samuel Dischler scheiterten an Torwart Tobias Kastenhuber. In der 30. Minute konnte sich Mayr durchsetzen und schloss mit einem platzierten Flachschuss in die lange Ecke zum 1:1 ab. Nach Wiederanpfiff zeigte der SVO seine gewohnte Stärke. Nachdem ein Eckball der Schwabegger erfolgreich abgewehrt wurde, kam ein langer Ball zu Marco Spengler und der schloss in seiner typischen Art per Flachschuss zur 2:1-Führung ab. Den möglichen Schwabegger Ausgleich verhinderte wieder Keeper Kastenhuber mit einer Glanzparade bei einem Freistoß von Sebastian Geiger. In der hektischen Schlussphase kassierte Geiger die Gelb-Rote Karte wegen eines Bodychecks und auch die letzten verzweifelten Angriffe der Schwabegger verpufften. Trainer Wolfgang Missenhardt war mit der mangelnden Chancenverwertung seines Teams nicht zufrieden. (Schneider) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Stefan Ebenbeck (Hollenbach) - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Franz Sielemann (25.), 1:1 Yannik Mayr (30.), 2:1 Marco Spengler (49.)
Gelb-Rot: Sebastian Geiger (87./SV Schwabegg)
Im zweiten Spiel klappte es für den Aufsteiger aus Neusäß mit dem ersten Dreier. Blieb man beim Start in Welden noch ohne Treffer, klappte es dieses Mal deutlich besser. Tomislav Rezo köpfte nach 25 Minuten zur Führung ein. Mit dem Pausenpfiff war dann die Partie dann fast schon entschieden, denn Pfersees Magnus Hartmann handelte sich die Gelb-Rote Karte ein, was den Gästen in die Hände spielte. Nach der Halbzeitpause nutzte Neusäß dann seine Überzahl aus. Nach einem Foul an Toni Peric erhöhte Mustafa Mujezinovic per Elfmeter nach 68 Minuten auf 2:0. Burak Koz machte nach 74 Minuten mit dem 3:0 den Deckel drauf. Noch wenig später gab es nach einem Foulspiel Elfmeter für Pfersee, den Eren Sölen allerdings verschoss. den Schlusspunkt setzte kurz vor dem Ende Jahja Rujanac. „Gegen eine spielerisch sehr starke Neusässer Mannschaft haben wir uns trotz langer Unterzahl teuer verkauft und kämpferisch alles gegeben. Am Ende mussten wir den verdienten Sieg des Gegners anerkennen – auch wenn wir mit einem Feldspieler im Tor antreten mussten, der seine Sache sehr gut gemacht hat. Beim Stand von 3:0 haben wir zudem noch einen Foulelfmeter vergeben“, zieht Pfersees Coach Paolo Maiolo ein nüchternes Fazit. (AZ) Lokalsport Labo
Schiedsrichter: Linus Benesch (Adelsried) - Zuschauer: 60
Tore: 0:1 Tomislav Rezo (25.), 0:2 Mustafa Mujezinovic (68. Foulelfmeter), 0:3 Burak Koz (74.), 0:4 Jahja Rujanac (87.)
Gelb-Rot: Magnus Hartmann (45./TSV Pfersee)
Besondere Vorkommnisse: Eren Sölen (TSV Pfersee) scheitert mit Foulelfmeter (78.).
Nach einer torlosen ersten Halbzeit, in der Welden vor allem durch eine sehr konsequente Defensivarbeit überzeugte, bestimmten die Gäste über weite Strecken das Spielgeschehen mit mehr Ballbesitz und Offensivaktionen. In der 58. Minute musste der TSV nach einer Zeitstrafe gegen Felix Schluchter (Foulspiel) in Unterzahl agieren – eine kräftezehrende Phase, die sich im weiteren Spielverlauf bemerkbar machte. Tur Abdin nutzte schließlich die sich bietenden Räume: In der 72. Minute erzielte Raif Kurt das 0:1, ehe Martin Gabriel in der 80. Minute auf 0:2 erhöhte. Trotz großem Einsatz blieb Welden ohne Torerfolg, sodass die Gäste am Ende verdient mit 0:2 die Punkte mitnahmen. (cav) Lokalsport Labo
Schiedsrichter: Lucas Böhm (Neusäß) - Zuschauer: 210
Tore: 0:1 Raif Kurt (72.), 0:2 Martin Gabriel (80.)

Die erste Chance hatte der Bobinger Michael Kohler in der sechsten Minute, doch sein Schuss strich über die Latte. Vier Minuten später traf der Gästestürmer Phillip Schmid nach einem gefährlichen Eckball nur die Latte. Danach waren die Gögginger klar am Drücker, aber die Platzherren verteidigten bis zur Halbzeit sehr diszipliniert. Doch gleich nach Wiederanpfiff wurde der Bobinger Abwehrriegel geknackt. Kohler verlor den Ball an John Aßbeck und der lief in den Strafraum und traf zum 0:1 ins lange Eck (47. Minute). Gleich danach wollte Aßbeck den Torwart überlupfen, aber Fennell fing den Ball noch ab. In der 56. Minute startete der in der Halbzeit eingewechselte Denis Klinger einen Bobinger Entlastungsangriff und wurde im Strafraum gefoult. Den Elfmeter verwandelte Kohler sicher zum Ausgleich. Nach einer starken Bobinger Phase neutralisierten sich beide Teams lange Zeit. Doch in der Nachspielzeit hatte der TSV Göggingen noch eine klare Siegchance. Felix Fischaleck kam nach einem abgewehrten Freistoß frei zum Schuss, jagte den Ball aber über den Kasten. Bobingens Trainer Roberto Di Santo sagte: „Man muss ehrlich sagen, dass es ein glücklicher Punkt ist. Göggingen hatte die besseren Chancen, aber wir haben uns diesen Punkt auch ehrlich verdient“. (Schneider) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Niklas Hampel (Mammendorf) - Zuschauer: 80
Tore: 0:1 John Aßbeck (48.), 1:1 Michael Kohler (56. Foulelfmeter)
