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Meppen II will in Scharmbeckstotel wieder in den Rhythmus finden

Nach drei Wochen Pause reist der SV Meppen II zum Tabellenletzten ATSV Scharmbeckstotel – Trainer Ralf Spanier warnt dennoch vor einem unangenehmen Gegner.

von COE · 24.10.2025, 18:31 Uhr · 0 Leser
– Foto: Cedric Siefker

Während der ATSV Scharmbeckstotel am Sonntag endlich den ersten Saisonsieg anpeilt, möchte der SV Meppen II nach der Spielpause wieder Tritt fassen. Beide Teams gehen mit unterschiedlichen Voraussetzungen, aber ähnlicher Entschlossenheit in die Partie des zwölften Spieltags der Frauen-Oberliga Niedersachsen West.

Wenn am Sonntag der ATSV Scharmbeckstotel den SV Meppen II empfängt, treffen zwei Teams aufeinander, die in dieser Saison mit unterschiedlichen Herausforderungen zu kämpfen haben. Während die Gastgeberinnen bislang noch auf ihren ersten Sieg warten, wollen die Emsländerinnen nach dreiwöchiger Pause wieder in den Rhythmus finden.

ATSV-Trainer Axel Wilckens zeigt sich vor dem Rückspiel kämpferisch: „Am Sonntag starten wir hochmotiviert in das Rückspiel gegen Meppen und möchten endlich den ersten Dreier einfahren.“ Entscheidend soll dabei eine bessere Balance zwischen Offensive und Defensive sein. „Dafür werden wir versuchen, ähnlich viele gute Chancen wie im Hinspiel herauszuspielen, aber trotzdem defensiv gut zu verteidigen“, erklärt Wilckens.

Beim SV Meppen II verlief die Vorbereitung auf die Partie nicht optimal. Trainer Ralf Spanier berichtet: „Nach dreiwöchiger, ferienbedingter Spielpause nimmt das U20-Nachwuchsteam des SV Meppen am Sonntag den Ligabetrieb wieder auf.“ Die Reise führt die Emsländerinnen nach Scharmbeckstotel im Landkreis Osterholz – und auch wenn der Gegner am Tabellenende steht, mahnt Spanier zur Vorsicht: „Scharmbeckstotel ist kein angenehmer Gegner, denn sie spielen eher unkonventionell. Trotzdem zählen für uns nur drei Punkte.“

Die Trainingsbedingungen in den vergangenen Wochen waren erschwert. Mehrere Spielerinnen waren durch die Herbstferien verhindert oder kehren erst kurz vor dem Spiel aus dem Urlaub zurück. Dennoch blickt das Trainerduo Spanier/Twenning positiv auf die Aufgabe: „Wir haben zwar einen jungen, aber enorm spielstarken Kader. Einige Spielerinnen durften zuletzt sogar bei den Bundesliga-Zweitligafrauen mittrainieren und sind hochmotiviert. Die anderen werden sich genauso engagiert präsentieren, um zu zeigen, dass sie ebenfalls bereit sind für den nächsten Schritt.“

Für Meppen geht es darum, den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herzustellen, während Scharmbeckstotel hofft, endlich den Befreiungsschlag zu landen. Angesichts der kämpferischen Einstellung beider Trainer dürfte die Partie ein intensives Duell werden – mit offenem Ausgang, trotz klarer Tabellensituation.