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Memmingen ist Bayernliga-Meister! Erlbach trotz 0:4 in die Relegation

34. Spieltag der Bayernliga Süd

von Simon Wittmann · 17.05.2025, 18:07 Uhr · 0 Leser
– Foto: Siegfried Rebhan

Der Titelkampf der Bayernliga ist entschieden: Dank eines überzeugenden 3:0-Erfolgs feiert der FC Memmingen die Meisterschaft. 1860 München II um Bayernliga-Rekordspieler Alexander Benede sichert sich die Vize-Meisterschaft. Erlbach verliert zwar deutlich in Kirchanschöring, spielt aber dennoch in der Relegation, weil auch Pipinsried gegen Kottern verliert. Die Spiele in der Übersicht.

Pipinsried verpasst Relegation zur Regionalliga: Direkter Vergleich entscheidet in der Bayernliga

Der Regionalliga-Traum des FC Pipinsried ist geplatzt: Vor über 400 Fans unterlag der FCPi gegen Kottern mit 0:2. Den frühen Führungstreffer für die Gäste besorgte Maximilian Bär mit seinem ersten Saisontreffer. In der Folge vergab Pipinsried beste Gelegenheiten zum Ausgleich, unter anderem direkt nach der Pause. Die fehlende Kaltschnäuzigkeit bestraften die Gäste: Der Ex-Landsberger Achim Speiser erhöhte in der 54. Minute auf 2:0. Die Saison beendet Pipinsried auf Platz vier und verpasst die Relegation zur Regionalliga nur aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs.

FC Pipinsried – TSV Kottern 0:2
FC Pipinsried: Maximilian Retzer, Sebastian Keßler (60. Stefan Ilic), Benedikt Lobenhofer, Angelo Mayer (33. Ludwig Räuber), Alexander Lungwitz, Fabian Benko, Pablo Rodriguez Benitez (60. Nenad Petkovic), Mario Götzendörfer, Michael Bachhuber (60. Florian Gebert), Nico Karger (81. Tim Greifenegger), Valdrin Konjuhi - Trainer: Josef Steinberger
TSV Kottern: Antonio Mormone, Marco Miller, Tim Buchmann, Kim-Bryan Paschek, Soner Cangert (61. Sefer Qosaj), Lukas Ender (74. Jonas Ender), Roland Fichtl, Maximilian Bär (57. Efe Özcan) (59. Leon Siegfanz), Joichiro Shibata, Martin Lekaj, Achim Speiser (66. Martin Dausch) - Trainer: Martin Dausch
Schiedsrichter: Jonas Krzyzanowski (Neuburg) - Zuschauer: 434
Tore: 0:1 Maximilian Bär (8.), 0:2 Achim Speiser (54.)

Premierentor für Wagner: 1860 München II wird Vize-Meister – Deisenhofen überzeugt in Sonthofen

Trotz der verpassten Meisterschaft feierte der TSV 1860 München II einen erfolgreichen Saisonabschluss. Beim Tabellenschlusslich Rain gewann die Mannschaft von Felix Hirschnagl klar mit 5:2.

Die frühe Führung für die Junglöwen besorgte der von der SpVgg Ansbach verpflichtete Fabio Wagner. Für den 18-Jährigen war es das erste Tor in der Bayernliga. Nur wenig später erhöhte Xaver Kiefersauer auf 2:0. Rain gab sich aber nicht auf, und verkürzte durch einen Schlenzer von Marc Sodji. In der zweiten Hälfte stellte Christian Leone zunächst den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, ehe Sodji ein zweites Mal erfolgreich (70.) war. In den Schlussminuten schraubten die Löwen das Ergebnis aber wieder in die Höhe: Christian Leone verwandelte zunächst einen umstrittenen Foulelfmeter zum 4:2, ehe Damjan Dordan von der Strafraumgrenze auf 5:2 erhöhte. Rain stand bereits vor dem Spiel als Tabellenschlusslicht und Absteiger fest. 1860 II wird Vize-Meister.

TSV Rain/Lech – TSV 1860 München II 2:5
TSV Rain/Lech: David Wilhelm, Jannik Schuster, Benito Alisanovic (72. Paulo Sostaric), Marcello Ljubicic (56. Bryan Stubhan), Altin Maxhuni, Etienne Perfetto, Leo Haas, Lukas Müller (73. Lukas Huck), Adama Diarra, Marc Sodji, Sami Achir (46. Siegfried Kübler) - Trainer: Sven Zurawka
TSV 1860 München II: Erion Avdija, Yannik Seils, Moritz Rem, Evarist Samey, Alexander Benede Aquayo (76. Justin Thönig), Clemens Lippmann, Arin Garza, Xaver Kiefersauer, Ivan Martinovic (62. Colin Beutel), Cristian Leone, Fabio Wagner - Trainer: Felix Hirschnagl
Schiedsrichter: Marcel Klein (Eching) - Zuschauer: 200
Tore: 0:1 Fabio Wagner (4.), 0:2 Xaver Kiefersauer (19.), 1:2 Marc Sodji (27.), 1:3 Cristian Leone (53.), 2:3 Marc Sodji (70.), 2:4 Cristian Leone (80. Foulelfmeter), 2:5 Damjan Dordan (85.)

Der FC Deisenhofen rundet eine erfolgreiche Saison beim 1. FC Sonthofen ab: In der einstigen Alpenstadt des Jahres stellte die Elf von Andreas Pummer früh die Zeichen auf Sieg. Nikolaos Gkasimpagiazov (8.) und Yasin Yilmaz sorgten bereits nach 15 Minututen für die souveräne 2:0-Halbzeitführung. Wie die erste begann auch die zweite Hälfte mit zwei FCD-Toren. Zunächst traf Tobias Seidl (54.) zum 3:0, ehe Stephan Kopp (61.) den 4:0-Endstand besorgte. Wie im Vorjahr wird Deisenhofen Tabellenfünfter. Sonthofen muss als 15. in die Relegation.

1. FC Sonthofen – FC Deisenhofen 0:4
1. FC Sonthofen: Sebastian Friedrich, Tim Lorenz (57. Sezer Yazir), Tobias Schmölz, Phillip Simon (66. Markus Notz), Luka Arslan, Johnny Martin, Armin Bechter (71. Manuel Wiedemann), Benedikt Buchberger, Jannik Holzapfel, Marc Lorenz, Stefan Sucur (66. Musa Youssef) - Trainer: Andreas Hindelang
FC Deisenhofen: Konstantin Dresen, Michael Vodermeier (69. Alexander Mehring), Nikolaos Gkasimpagiazov (22. Jan Krettek), Leo Edenhofer, Georg Jungkunz, Stephan Kopp, Björn Jost, Yasin Yilmaz (59. Leon Müller-Wiesen), Noah Semmler, Lukas Blauensteiner (69. Valentin Köber), Tobias Seidl (83. Yasin Yilmaz) - Trainer: Andreas Pummer
Schiedsrichter: Torsten Wenzlik (Velden) - Zuschauer: 165
Tore: 0:1 Nikolaos Gkasimpagiazov (8.), 0:2 Yasin Yilmaz (15. Foulelfmeter), 0:3 Tobias Seidl (54.), 0:4 Stephan Kopp (61.)

Grünwald schießt Ismaning ab – Memmingen wird Bayernliga-Meister

Der TSV Grünwald tankt nochmal Selbstvertrauen vor der Relegation: Gegen den FC Ismaning brannte der Vorjahresaufsteiger ein Feuerwerk ab. Nach dem frühen Toren von Alessandro Cazorla (10.) und Alekzandar Sinabov (23. Foulelfmeter) besorgte zunächst Daniel Leugner die TSV-Führung, ehe Linor Shabani (65.), David Halbich (80.) und ein Eigentor von Daniel Weber für den deutlichen 5:1-Heimsieg sorgten. Nach den Klatschen gegen Heimstetten (1:5) und Landsberg (0:6) ein Grünwalder Lebenszeichen vor den Entscheidungsspielen. In der Relegation trifft der TSV auf Geretsried.

TSV Grünwald – FC Ismaning 5:1
TSV Grünwald: Stefan Marinovic, Marco Bornhauser, Nick Starke (74. Moritz Willer), Leon Sammer, Daniel Leugner, David Lucksch, Linor Shabani, Sebastian Mitterhuber, David Halbich, Alessandro Cazorla (66. Harouna Boubacar), Marcel Kosuch - Trainer: Florian De Prato
FC Ismaning: Lorenz Becherer, Alexander Jobst, Dominik Krizanac, Daniel Weber, Robert Rohrhirsch, Hiroto Yamashita (72. Florian Wolf), Plator Doqaj (67. Iosif Racean), Adam Zouaidi, Serhii Shcherbyna (64. Peter Schädler), Yazid Ouro-Akpo Adjai (64. Kaan Aygün), Alekzandar Sinabov (72. Duje Vukman) - Trainer: Xhevat Muriqi
Schiedsrichter: Raphael Salzberger (Mühldorf a. Inn) - Zuschauer: 80
Tore: 1:0 Alessandro Cazorla (10.), 1:1 Alekzandar Sinabov (23. Foulelfmeter), 2:1 Daniel Leugner (25.), 3:1 Linor Shabani (65.), 4:1 David Halbich (80.), 5:1 Daniel Weber (81. Eigentor)

Dank eines überzeugenden 3:0-Siegs in Augsburg ist der FC Memmingen Meister der Bayernliga Süd und steigt wieder in die Regionalliga auf. Nach kleinen Startschwierigkeiten übernahm Memmingen früh die Kontrolle, und hatte zunächst Aluminiumpech, als ein Augsburger unfreiwillig eine Hereingabe an die Latte lenkte. Den ersehnten Führungstreffer besorgte David Günes in der 41. Minute nach Vorarbeit von Maximilian Dolinski. Fast direkt nach der Pause fiel bereits die Entscheidung: Luis Vetter zog im Strafraum ab, traf zwar zunächst den Pfosten, doch von dort fiel die Kugel in die Maschen. Kurz darauf stimmte der Memminger Anhang erstmals Bayernliga-Meister-Gesänge an. Nach dem 3:0 durch Nico Nollenberger wurden dann die weißen Meistershirts verteilt – und mit dem Abpfiff startete die Memminger Titelfeier.

Türkspor Augsburg – FC Memmingen 0:3
Türkspor Augsburg: Michael Loroff, Emre Kurt, Berkan Aydin, Odin Redier, Kerem Cakin (75. Zoran Dimitrijevic), Dominik Krachtus (72. Nino Peulić), Angelo Willadt, Mert Akkurt, Valdrin Katana (54. Noah Kusterer), David Anyaonu (66. Taylan Soydan), Fares Ibrahim (46. Yasin Özuzun) - Trainer: Ajet Abazi
FC Memmingen: Dominik Dewein, David Remiger, Jakob Gräser, Maximilian Dolinski, David Bauer, Timo Schmidt, Lukas Rietzler (90. Dominik Ceko), David Günes (77. Micha Bareis), Luis Vetter (73. Nico Nollenberger), Michael Bergmann (82. Oktay Leyla), Pascal Maier - Trainer: Matthias Günes
Schiedsrichter: Michael Krug (München) - Zuschauer: 300
Tore: 0:1 David Günes (41.), 0:2 Luis Vetter (49.), 0:3 Nico Nollenberger (86.)
Rot: Berkan Aydin (71./Türkspor Augsburg/)

Trotz 0:4 vor Rekordkulisse: Erlbach spielt in der Regionalliga-Relegation gegen Hankofen-Hailling

Trotz einer 0:4-Klatsche in Kirchanschöring spielt der SV Erlbach kommende Woche in der Relegation zur Regionalliga: Weil der FC Pipinsried im Parallelspiel ebenfalls patzte, bleibt der SVE Tabellendritter.

In der ersten Halbzeit deutete vor rekordverdächtigen 1200 Fans zunächst wenig auf den Kirchanschöringer Kantersieg hin. Der SVK startete aber druckvoll: Einen Distanzschuss von Omelanowsky lenkte Thiel an die Latte, nur wenige Sekunden später verzog Thiel nach Steer-Zuspiel. Vor der Pause vergaben Hager (31.) und Thiel (39.) erneut für den SVE, ehe es torlos zur Pause ging.

Einen Traumstart in die zweite Hälfte erwischte dann die Heimelf: Nach Vorlage von Omelanowsky traf Öllerer zur Führung und Galler legte aus der Distanz direkt das zweite Tirnach (50.). Den Schock verdaute der SVE schlecht: Zunächst vergab Öllerer die erneute Führung, ehe Lobendank per Distanzschuss das 3:0 besorgte (59.). Der 24-jährige Ex-Erlbacher war es auch, der das 4:0 von Omelanowsky nach Balleroberung mustergültig auflegte.

Erlbach trifft in der Relegation vorausichtlich auf die SpVgg Hankofen-Hailling. Steigt Greuther Fürth aber aus der 2. Bundesliga ab, müsste der SVE zum FC Eintracht Bamberg.

SV Kirchanschöring – SV Erlbach 4:0
SV Kirchanschöring: Egon Weber, Luca Obirei, Thorsten Nicklas, Dominik Auerhammer, Felix Bischoff, Luka Lukic (88. Elias Huber), Julian Galler (61. Jonas Kronbichler), David Lobendank, Manuel Omelanowsky (81. Dominik Buxmann) (84. Jonas Peer), Samuel Schwarz, Gabriel Öllerer (66. Simon Jauk) - Trainer: Christoph Dinkelbach - Trainer: Thomas Leberfinger
SV Erlbach: Andreas Steer, Alexander Fischer, Wolfgang Hahn (81. Michael Winter), Benjamin Schlettwagner (85. Laurin Hansbauer), Pascal Linhart, Maximilian Sammereier, Christopher Obermeier (75. Thomas König), Florian Wiedl, Tobias Steer (88. Pascal Dirnaichner), Sebastian Hager (62. Milos Lukic), Leonhard Thiel - Trainer: Lukas Lechner - Trainer: Johann Grabmeier
Schiedsrichter: Michael Freund (Perlesreut) - Zuschauer: 1260
Tore: 1:0 Gabriel Öllerer (46.), 2:0 Julian Galler (50.), 3:0 David Lobendank (59.), 4:0 Manuel Omelanowsky (80.)

SV Schalding-Heining – TSV Nördlingen 1:3
SV Schalding-Heining: Marius Herzig, Dominik Weiß (80. Felix Hois), Markus Tschugg, Christoph Szili, Moritz Bauernfeind (46. Bastian Schmid), Christian Brückl, Quirin Stiglbauer, Noel Tanzer (87. Julius Donaubauer), Markus Gallmaier, Fabian Schnabel, Patrick Drofa - Trainer: Stefan Köck
TSV Nördlingen: Florian Rauh (46. Alverik Montag), Felix Käser, Nico Schmidt, Paul Rauser, Mario Taglieber, Jonathan Grimm, Mirko Puscher (80. Julian Bosch), Jan Mielich, Luca Hopfauf, Alexander Schröter, Jan Reicherzer - Trainer: Daniel Kerscher
Schiedsrichter: Jakob Putz (Perlesreut) - Zuschauer: 228
Tore: 0:1 Jan Reicherzer (7.), 0:2 Mirko Puscher (16.), 0:3 Mirko Puscher (32.), 1:3 Felix Käser (89. Eigentor)

Landsberg feiert klaren Sieg gegen Heimstetten zum Abschluss

Zum Saisonabschluss ging es für den TSV Landsberg und den SV Heimstetten um die berühmte goldene Ananas. Beide Teams waren vor der Partie mit 41 Punkten im Tabellenniemandsland und wollten sich gut aus der Saison verabschieden.

Das gelang den Hausherren besser als den Gästen aus Heimstetten. Es war noch keine Minute gespielt, da durften die Gastgeber bereits das erste Tor bejubeln. Maximilian Seemüller war zur Stelle und markierte seinen zweiten Saisontreffer (1.). Auch im Anschluss zeigte sich Landsberg spielfreudig. Oliver Prenka schnürte noch vor der Pause einen Doppelpack (16., 34.). Auch der Treffer von Filip Vnuk nach der Pause (65.) brachte die Hausherren nicht ins Straucheln. Nur eine Minute später erhöhte Kilian Pittrich auf 4:1 (66.). Beide Teams wechselten kräftig durch – und Landsberg traf weiter. Maximilian Berwein (78.) und Benedikt Auburger (84.) sorgten dann für den 6:1-Endstand und boten so den Heimfans am Landsberger Sportpark zum Abschluss nochmal ein Torfestival.

TSV Landsberg – SV Heimstetten 6:1
TSV Landsberg: Leopold Leimeister (83. Stefan Musa), Maximilian Holdenrieder, Lukas Bettrich, Fabian Kljucevic, Kilian Pittrich, Benedikt Auburger, Luis Schäffler (65. Luca Dollinger), Tiziano Mulas, Maximilian Seemüller, Maximilian Berwein, Oliver Prenka (78. Dominik Stroh-Engel)
SV Heimstetten: Moritz Knauf (63. Yannick Poyda), Fabian Cavadias, Ikenna Ezeala (51. Moritz Heigl), Yannick Günzel (46. Steven Roßbach), Sebastian Gebhart, Severin Müller, Filip Vnuk, Luca Mauerer (73. Pirmin Lindner), Luke Nauen (46. Daniel Steimel), Lukas Riglewski, Kubilay Celik
Tore: 1:0 Maximilian Seemüller (1.), 2:0 Oliver Prenka (16.), 3:0 Oliver Prenka (34.), 3:1 Filip Vnuk (65.), 4:1 Kilian Pittrich (66.), 5:1 Maximilian Berwein (78.), 6:1 Benedikt Auburger (84.)