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Memmingen: Für Kutay Tel ist die Saison beendet

Der Rückkehrer von Türkgücü München hat sich einen Meniskusanriss zugezogen +++ Auch für Ruvejd Perovic (Innenbandriss) ist die Spielzeit vorbei

von PM/mwi · 02.04.2025, 08:35 Uhr · 0 Leser
Kutay Yel (re.), der mit seinem Treffer der Matchwinner im Derby gegen Kottern war, fällt für den Rest der Saison aus.
Kutay Yel (re.), der mit seinem Treffer der Matchwinner im Derby gegen Kottern war, fällt für den Rest der Saison aus. – Foto: Siegfried Rebhan

Jetzt wird erst einmal durchgeschnauft. Akku aufladen für die entscheidenden Saisonphase. Weil der FC Memmingen am kommenden Wochenende spielfrei hat, zeigte sich Coach Matthias Günes nach dem starken 3:0-Auswärtssieg in Landsberg spendabel und verordnete seinen Jungs eine fünftägige Trainingspause. Die vergangenen Wochen waren auch sehr anstrengend: Vier Topspiele gegen 1860 II, Erlbach, Kottern und Landsberg, so lautete jüngst das straffe Programm. Mit zwei emotionalen Siegen im Derby gegen Kottern und im Fast-Derby gegen Landsberg hat sich der FC Memmingen im Titelrennen der Bayernliga Süd zurückgemeldet. Allerdings ereilten den FCM schon nach dem 1:0-Sieg gegen den Allgäuer Rivalen aus Kottern zwei personelle Hiobsbotschaften.

Kutay Tel war im Winter erst vom Regionalligisten Türkgücü München nach Memmingen zurückgekehrt. Der spielstarke Mittelfeldmann hatte sich auf Anhieb einen Stammplatz erkämpft. Jetzt hat sich der 22-Jährige einen Meniskusanriss zugezogen und fällt für den Rest der Saison aus. Das gleiche Schicksal teilt Ruvejd Perovic, der wegen eines Innenbandrisses in der entscheidenden Phase ebenfalls nur noch zuschauen wird können. "Wir haben genug Qualität, auch in der zweiten Reihe", wollte FCM-Cheftrainer Matthias Günes nicht jammern und zeigte sich ob der Hiobsbotschaften trotzig - und durfte sich nach dem Dreier in Landsberg bestätigt fühlen. Der Coach war voll des Lobes für sein Team: "Sonst musste ja bisher oft ein Treffer für uns reichen. Aber wir hatten die richtige Schärfe, waren viel zweikampfstärker und eklig, ohne je in Gefahr zu geraten."

Drin das Ding: Kutay Yel (in rot) bejubelt seinen Siegtreffer gegen Kottern.
Drin das Ding: Kutay Yel (in rot) bejubelt seinen Siegtreffer gegen Kottern. – Foto: Siegfried Rebhan


Auch Kapitän Lukas Rietzler frohlockte: "Wir waren geil auf Tore und haben einen erwachsenen Auftritt geliefert, bei dem wir fast nichts zugelassen haben." Jetzt hofft der FC Memmingen, dass bis zum nächsten Heimspiel am 11. April gegen den FC Deisenhofen die angeschlagenen Matthias Moser, Kevin Lochbrunner, Pascal Maier und Nico Nollenberger zurückkehren.