
Die Fußballerinnen des SV Ampertal Unterbruck unterlagen dem Konkurrenten aus Geroldshausen klar und verspielten die Ambitionen auf die Meisterschaft.
„Wir haben uns viel vorgenommen, in der ersten Halbzeit aber nichts davon auf den Platz gebracht“, ärgert sich FCA-Trainer Norbert Mößmer. Denn durch die 2:8 (0:6)-Heimklatsche gegen den direkten Konkurrenten aus Geroldshausen verabschieden sich die Unterbruckerinnen vorerst aus dem Kampf um die Meisterschaft in der Kreisliga.
Als fast schon „katastrophal“ beschreibt der Übungsleiter dabei die Leistung seiner Mannschaft in den ersten 45 Minuten. Und diese teils „unerklärlichen Mängel“ nutzten die Gäste mehrfach eiskalt aus. So stand es nach Treffern von Lilly Leppmeier (17., 23., 29.), Amy Täckelburg (19.), Gina Peter (21.) und Amelie Bauer (45+1.), die das Leder allesamt aus kurzer Distanz im FCA-Kasten versenkten, bereits zur Pause 6:0.
„Daraufhin haben wir aber Charakter gezeigt“, berichtet Mößmer, der mit Blick auf die zweite Hälfte von einer „soliden Partie auf Augenhöhe“ sprach. Zwar waren dem SVG durch Katrin Kaindl (77.) und Bauer (83.) noch zwei weitere Buden gelungen, doch zumindest sorgte Lena Zaindl (73., 88.) mit ihren beiden Alleingängen für etwas Ergebniskosmetik.
Nun gilt es, diese Pleite vor dem Gastspiel beim Liga-Primus aus Moosinning am Samstag, 10. Mai (13 Uhr), möglichst schnell aus den Köpfen zu bekommen.