
Die Fußball-Saison 2024/2025 biegt auf die Zielgerade ein. Demzufolge fallen viele Entscheidungen. Besonders groß ist der Jubel bei den Teams, die Meister sind oder den Aufstieg geschafft haben oder sich Pokalsieger nennen dürfen. Und genau diese Mannschaften möchten FuPa Württemberg würdigen. Wenn dein Team auch dabei sein möchte, dann schreibe uns per E-Mail an h.schmidt@fupa.net
Mit 24 Siegen aus 25 Spielen und einem Torverhältnis von 114:22 ist der TSV Weilimdorf II souverän vorzeitiger Meister der Kreisliga B5 Stuttgart/Böblingen. Trainer Jürgen Zeyer hebt das beeindruckende Mannschaftsgefüge, die hohe fußballerische Qualität – und die Rückkehr zu alten Stärken hervor.
Dämme brechen nach dem 6:0 – freie Tage inklusive
Der Aufstieg wurde mit einem 6:0-Sieg gegen TB Untertürkheim II perfekt gemacht – die anschließende Feier war heftig. „Dann brachen alle Dämme“, so Trainer Jürgen Zeyer. „Es gab Spieler, die hatten vorsorglich freigenommen. Einige andere hätten das vielleicht besser auch getan. Und ich habe den Eindruck, dass einige den Tag danach auch noch zur Erholung brauchen.“
Ziel war der direkte Wiederaufstieg – souverän übertroffen
Der Auftrag war klar formuliert. „Das Ziel war der sofortige Wiederaufstieg“, sagte Jürgen Zeyer. Dass es dann eine solch dominante Saison werden würde, überraschte dennoch: „Die Saisonvorbereitung verlief nicht optimal, außerdem gab es durch Verletzungen auch entscheidender Stammspieler immer wieder Hürden.“ Umso mehr Lob gab es für das Team: „Am Ende hat die Mannschaft alle Hindernisse hervorragend gemeistert.“
Zusammenhalt, Konstanz und eine klare Achse
Der Schlüssel zum Erfolg liegt für Zeyer im eingespielten Kern. „Klingt abgedroschen, aber ausschlaggebend war zunächst die mannschaftliche Geschlossenheit.“ Viele Spieler sind seit der Jugend im Verein – das zahlt sich nun aus. „Prägend und stabilisierend wirkte die Achse mit Andi Moderau, Max Hoffmann, Dominik Hordes, Fatih Mert, Johannes Michel, Denis Windhager, Sascha Kraft – ohne die Bedeutung der anderen Spieler schmälern zu wollen.“
20 verschiedene Torschützen – Qualität in der Breite
Die Ausgeglichenheit des Kaders wird auch in den Zahlen sichtbar: „Wir haben 20 verschiedene Torschützen.“ Dazu kam konstant hohe Trainingsbeteiligung: „Wir hatten stabil um 20 Spieler im Training.“ Engagement und Disziplin sind beim TSV Weilimdorf II Selbstverständlichkeit.
Zusammenhalt als DNA – neue Spieler schnell integriert
Der Verein lebt vom Gemeinschaftsgeist. „Die größte Stärke ist vor allem der Weilimdorfer Kern, mit Spielern, die ‚schon immer‘ beim TSV Weilimdorf spielen“, so Jürgen Zeyer. Neue und junge Spieler fügen sich schnell ein: „Diese prägende Einheit hat auch ein hohes Integrationsvermögen.“
Abschlussfahrt geplant – wie es sich gehört
Feiern darf nicht fehlen. „Die Jungs feiern klassisch: Es gibt einen party-mäßigen Ausflug“, so der Trainer. Details wurden offen gelassen, klar ist aber: Nach dieser Saison ist jede Form der Feier verdient.
Aufstieg wird natürlich wahrgenommen
Am sportlichen Kurs besteht kein Zweifel. „Auf jeden Fall“, sagt Zeyer zum Aufstiegsrecht. „Die sofortige Rückkehr in die Kreisliga A war das vom Verein ausgegebene Saisonziel – und das haben die Jungs auf eindrucksvolle Weise erreicht.“
Kaderplanung in den Startlöchern – Qualität ist da
Große Veränderungen sind nicht notwendig. „Tatsächlich sind wir bei den Planungen noch in den Anfängen. Aber wir haben auch keine Eile“, so der Coach. Der bestehende Kader genießt Vertrauen: „Sicherlich ist jeder willkommen, der sich in einem funktionierenden Kader und einem hervorragend aufgestellten Verein weiterentwickeln möchte.“
Stabilität als Ziel in der neuen Liga
Für die kommende Spielzeit gibt es ein klares Ziel: „Als Aufsteiger und mit den Erfahrungen des TSV Weilimdorf II muss die Stabilisierung in der Kreisliga A das einzig realistische Ziel sein.“ Doch bis dahin gilt: „Zunächst genießen wir den Augenblick und feiern die Rückkehr.“
Zahlen einer Meistermannschaft
Mit 24 Siegen, einem Unentschieden und keiner Niederlage dominiert der TSV Weilimdorf II die Kreisliga B5 Stuttgart/Böblingen. 114 erzielte Tore, nur 22 Gegentreffer, 73 Punkte und ein komfortabler Vorsprung auf Verfolger FC Reka Stuttgart – eine Saison, die sportlich wie atmosphärisch Maßstäbe setzt.