
Die Fußball-Saison 2024/2025 biegt auf die Zielgerade ein. Demzufolge fallen viele Entscheidungen. Besonders groß ist der Jubel bei den Teams, die Meister sind oder den Aufstieg geschafft haben oder sich Pokalsieger nennen dürfen. Und genau diese Mannschaften möchten FuPa Württemberg würdigen. Wenn dein Team auch dabei sein möchte, dann schreibe uns per E-Mail an h.schmidt@fupa.net
Drei Spieltage vor Saisonende hat sich der SV Kolbingen vorzeitig die Meisterschaft in der Kreisliga A3 Schwarzwald/Zollern gesichert. Trainer Benjamin Raidt spricht von einem starken Kader, großem Zusammenhalt und dem Ziel, sich künftig in der Liga darüber zu etablieren.
Feier bis in die frühen Morgenstunden
Die Freude war groß – und wurde entsprechend ausgiebig zelebriert. „Ja, bis in die frühen Morgenstunden“, antwortet Trainer Benjamin Raidt auf die Frage nach der Meisterfeier. Der SV Kolbingen hatte nach dem frühzeitigen Titelgewinn allen Grund, die Nacht durchzufeiern – mit einem Moment, den man sich über Monate hinweg erarbeitet hatte.
Aufstieg war von Anfang an das klare Ziel
Überraschend kommt der Erfolg nicht – zumindest nicht intern. „Definitiv, der Aufstieg war das Ziel“, stellt Benjamin Raidt klar. Der SV Kolbingen ging mit dem festen Anspruch in die Saison, ganz oben mitzuspielen – und erfüllte dieses Versprechen eindrucksvoll.
Kaderbreite und Zusammenhalt als Meisterformel
Für den Trainer liegt der Schlüssel zum Erfolg vor allem im Miteinander. „Ein starker Zusammenhalt und ein breiter Kader“ seien ausschlaggebend gewesen. In einer langen Saison mit vielen Herausforderungen sei genau diese Kombination entscheidend – und beim SV Kolbingen von Anfang bis Ende zu spüren gewesen.
Offensive Wucht trifft auf stabile Defensive
Die Weiterentwicklung im Vergleich zur Vorsaison ist für Raidt klar zu erkennen. „Wir haben eine sehr schnelle und starke Offensive und eine verstärkte Abwehr im Gegensatz zur letzten Saison“, beschreibt er die sportliche Stärke seines Teams. Mit 91 erzielten Toren und nur 22 Gegentreffern ist der SV Kolbingen in beiden Mannschaftsteilen herausragend aufgestellt.
Abschlussfahrt ist in Planung
Auch eine gemeinsame Reise nach dem Saisonende ist vorgesehen – die Zielrichtung steht bereits fest: „Ja, es ist etwas geplant, aber noch offen – Malle oder Österreich“, so Benjamin Raidt. Die Entscheidung fällt noch, doch das Ziel ist klar: Das Team soll seinen Erfolg gemeinsam feiern.
Der Aufstieg wird zu 100 Prozent wahrgenommen
Sportlich ist der Weg nach oben besiegelt. „100 %“, antwortet Benjamin Raidt auf die Frage, ob der SV Kolbingen das Aufstiegsrecht in die Bezirksliga wahrnehmen werde. Nach dieser dominanten Spielzeit ist der nächste Schritt die logische Konsequenz.
Verstärkung aus der Jugend – Kader bleibt stabil
Für die neue Saison sieht es auch personell gut aus. „Es kommen einige A-Jugend-Spieler raus, ansonsten ist der Kader breit genug“, erklärt der Trainer. Darüber hinaus sind Verstärkungen möglich: „Aber es könnte noch Neuzugänge geben.“
Ziel: Klassenerhalt und stabiles Mittelfeld
Auch für die kommende Spielzeit gibt es bereits klare Zielsetzungen. „Die Klasse zu halten, ein Mittelfeldplatz wäre super“, formuliert Benjamin Raidt nüchtern, aber ambitioniert. Der SV Kolbingen will sich nicht mit dem Aufstieg zufriedengeben – sondern auch in der neuen Liga eine feste Rolle spielen.
Ein Meister mit beeindruckenden Zahlen
Drei Spieltage vor Saisonende steht der SV Kolbingen mit 19 Siegen, drei Unentschieden und nur einer Niederlage an der Tabellenspitze. 91:22 Tore und 60 Punkte unterstreichen die Dominanz, der Vorsprung auf die punktgleichen Verfolger SV Renquishausen und SGM Frittlingen/Wilfingen beträgt zehn Zähler. Eine überragende Saison – mit einem verdienten Meister.