Mit 22 Siegen aus 25 Spielen steht der SV Heilbronn am Leinbach bereits drei Spieltage vor Saisonende als Meister der Kreisliga B2 Franken fest. Trainer Hakan Koç spricht von Teamgeist, Mentalität und der erfolgreichen Trainerübernahme in einer turbulenten Saison. Der Blick geht nun Richtung Kreisliga A – und Prag.
Emotionaler Abend nach dem Topspiel gegen Flein
Nach dem torlosen Remis gegen den Verfolger TV Flein brachen in Heilbronn alle Dämme. „Es zählt der direkte Vergleich“, stellt Trainer Hakan Koç klar – und so wurde noch am Spieltag ausgiebig gefeiert. „Wir hatten einen Top-Pegel in der Mannschaft“, lacht der Spielertrainer, der den SV gemeinsam mit Kenan Korkar in der Rückrunde übernahm.
– Foto: SV Heilbronn am Leinbach Trainerwechsel in der Hinrunde als Wendepunkt
Der Aufstieg war von Anfang an Ziel, doch die Saison verlief keineswegs reibungslos. „Wir hatten viele Neuzugänge und einen neuen Trainer – doch nach dem Spiel gegen Biberach trat dieser zurück“, berichtet Koç. Gemeinsam mit Kenan Korkar übernahm er das Team – mit großem Erfolg.
Enge Gemeinschaft als Schlüssel zum Erfolg
Die Kehrtwende sei gelungen, weil das Team enger zusammenrückte: „Der Kreis wurde immer familiärer. Der Zusammenhalt auf und neben dem Platz war ausschlaggebend“, so Koç. Spielerisch bot das Team große Vielfalt: „Wir haben Kämpfer, Laufwunder, Kreativspieler und Torgefahr – jeder hatte seine Qualität. Wir sind mental sehr stark und haben Kampfmonster, die nie müde werden.“
– Foto: SV Heilbronn am Leinbach Planung für Aufstieg und Abschlussfahrt
Feierpläne gibt es ebenfalls: „Eine Abschlussfahrt ist aktuell in Planung, Prag ist in der engeren Auswahl.“ Doch auch sportlich wird bereits vorausgedacht: „Klar nehmen wir das Aufstiegsrecht an – jetzt geht es an die Planung für die Kreisliga A.“ Die Gespräche mit dem bestehenden Kader laufen, einige Neuzugänge stehen schon fest. „Wir müssen uns breiter aufstellen“, so Koç, „und klar – wir wollen oben mitspielen!“
Eine Bilanz, die sich sehen lassen kann
Die Zahlen untermauern die Dominanz des SV Heilbronn am Leinbach: 25 Spiele, 22 Siege, nur eine Niederlage und zwei Unentschieden bei einem Torverhältnis von 80:28 – und das mit drei offenen Partien. Ein verdienter Titelgewinn, der mit Fleiß, Charakter und Geschlossenheit errungen wurde.
Saison 2025/2026: Klassenerhalt nicht genug
Trotz aller Euphorie bleibt der Blick realistisch – aber ehrgeizig. „Wir wollen nicht nur bestehen“, betont Koç, „sondern besser sein als der Gegner.“ Die Mannschaft soll zusammenbleiben, die Infrastruktur stimmt, und das Fundament ist gelegt – für eine erfolgreiche Rückkehr in die Kreisliga A.
– Foto: SV Heilbronn am Leinbach