
Die Fußball-Saison 2024/2025 biegt auf die Zielgerade ein. Demzufolge fallen viele Entscheidungen. Besonders groß ist der Jubel bei den Teams, die Meister sind oder den Aufstieg geschafft haben oder sich Pokalsieger nennen dürfen. Und genau diese Mannschaften möchten FuPa Württemberg würdigen. Wenn dein Team auch dabei sein möchte, dann schreibe uns per E-Mail an h.schmidt@fupa.net
Der FV Rot-Weiß Ebingen ist Meister der Kreisliga A4 Schwarzwald/Zollern. Nach einem intensiven Zweikampf mit dem TSV Laufen/Eyach setzt sich das Team von Trainer Riccardo Spataro durch – und steigt in die Bezirksliga auf.
Eine Feier, die in Erinnerung bleibt
Als der Aufstieg perfekt war, wurde beim FV Rot-Weiß Ebingen nicht lange gezögert. Die Mannschaft, das Umfeld und die Fans feierten gemeinsam den Titelgewinn – und das ausgiebig. „Es war eine sehr schöne und ausgiebige Feier. Ein Moment, den wir so schnell nicht vergessen werden“, berichtet Trainer Riccardo Spataro. Solche Erlebnisse schweißten zusammen und blieben weit über die Saison hinaus im Gedächtnis.
Der Titel war von Beginn an das Ziel
Spataro hatte von Anfang an eine klare Vorstellung. „Ich habe von Beginn an mit dem Titelgewinn gerechnet“, sagt er selbstbewusst. Nach dem Hinspiel gegen Mitkonkurrent Laufen war für ihn klar, dass seine Mannschaft über das Potenzial verfügt, ganz oben zu landen. Mit seiner Unterschrift hatte er sich selbst den Aufstieg zum Ziel gesetzt – und es geschafft, die gesamte Mannschaft auf dieses Ziel einzuschwören. Eine andere Option habe es zu keiner Zeit gegeben.
Tägliche Arbeit und kollektive Entwicklung
Der Weg zur Meisterschaft war kein Selbstläufer – sondern das Ergebnis harter, kontinuierlicher Arbeit. „Vor allem die stetige Entwicklung jedes einzelnen Spielers und die ausgeprägte Lern- und Leistungsbereitschaft im gesamten Team“ waren laut Spataro der Schlüssel zum Erfolg. Jeder habe sich in den Dienst der Mannschaft gestellt, sich stetig verbessert und das große Ziel nie aus den Augen verloren.
Flexibilität und Torjägerqualitäten
Auch fußballerisch überzeugte der FV Rot-Weiß Ebingen. Mit 104 Toren stellte das Team die mit Abstand gefährlichste Offensive der Liga. Spataro betont jedoch, dass der Erfolg nicht auf Einzelne reduziert werden dürfe – obwohl das Sturmduo Ilic und Kosic mit 50 Toren herausragte. „Unser System hat es immer ermöglicht, flexibel und variabel anzugreifen. Das macht uns schwer ausrechenbar“, erklärt der Trainer.
Gemeinsamer Saisonabschluss in Konstanz
Nach einer langen und intensiven Spielzeit ist auch eine Abschlussfahrt geplant. Ziel ist Konstanz – eine gemeinsame Auszeit, um den Erfolg im Teamrahmen zu feiern. „Wir freuen uns auf ein gemeinsames, schönes Wochenende – das haben sich alle verdient“, sagt Spataro. Nach der Arbeit kommt das Vergnügen – und der Moment, um einmal durchzuatmen.
Bezirksliga – das große Ziel erreicht
Dass der FV Rot-Weiß Ebingen sein Aufstiegsrecht wahrnimmt, steht außer Frage. „Selbstverständlich“, sagt Spataro bestimmt. Es war von Anfang an das erklärte Ziel – und nun beginnt die nächste Herausforderung: In der Bezirksliga möchte man sich nicht nur präsentieren, sondern auch behaupten.
Kaderplanung läuft – zwei Abgänge, Verstärkung im Tor
Die Planungen für die kommende Saison laufen bereits intensiv. Zwei erfahrene Kräfte – Nico Bayer und Natnael Tesfaye – werden aus familiären und beruflichen Gründen nicht mehr dabei sein. Auf der Torwartposition wurde mit Dominik Kosic bereits eine wichtige Verstärkung verpflichtet. Gespräche mit weiteren potenziellen Neuzugängen laufen, jedoch war bislang die noch nicht geklärte Liga-Zugehörigkeit ein Hemmnis – einige Spieler machen ihre Zusage vom Bezirksliga-Status abhängig.
2025/2026: Etablieren und wachsen
Für die kommende Saison formuliert Riccardo Spataro ein realistisches, aber ambitioniertes Ziel. „Unser Ziel ist es, uns langfristig zu verbessern und als Mannschaft wie auch als Verein in der neuen Liga zu etablieren.“ Das Potenzial sei vorhanden – aber man müsse weiter an der Athletik und der taktischen Disziplin arbeiten. Wenn das gelinge, sei vieles möglich: „Denn im Fußball ist bekanntlich alles möglich.“