
Im Oberfranken-Derby gegen den TSV Neudrossenfeld am vergangenen Wochenende fehlten Aykut und Cancut Civelek bereits im Kader des FC Coburg. Und das Brüder-Paar wird auch nicht mehr für die Vestekicker auflauen. Während Manager Lars Müller davon spricht, dass "beide nicht mehr bis zum Saisonende spielen", wird Akut Civelek noch einen Schritt deutlicher: Er betont, auch im Sinne seines Bruder, dass eine "weitere Zusammenarbeit über die Saison hinaus nicht zielführend ist".
Die Civelek-Brüder sind also beim FC Coburg Geschichte - von außen betrachtet von jetzt auf gleich. Offenbar gibt es aber zwischen den beiden Offensivspielern und der Vereinsführung schon länger Differenzen, die nun überbrückbar geworden sind. Lars Müller, Sportlicher Leiter des Aufsteigers, will auf FuPa-Anfrage nicht weiter auf die Hintergründe eingehen. "Zum Thema Civelek möchten wir nichts weiteres berichten", macht er deutlich.
Von Spielerseite in Person von Aykut Civelek hingegen gibt es wiederum klarere Worte. "Nach Gesprächen mit der sportlichen Führung haben wir entschieden, dass wir nicht mehr dabei sein werden", erklärt der 32-Jährige, er als Grund "bestehende Meinungsverschiedenheiten" angibt. "Zum jetzigen Zeitpunkt möchten wir uns zu diesem Thema nicht weiter äußern, da sich die Mannschaft in einer entscheidenden Phase der Saison befindet und wir keine Unruhe ins Team tragen möchten."
Im Abstiegskampf der Bayernliga Nord müssen die Oberfranken nun also auf zwei wichtige Spieler verzichten. Cancut Civelek (28), der im vergangenen Sommer von Mönchröden gekommen ist, absolvierte 15 Spiele (1 Tor). Gar als FC-Aushängeschild darf sein älterer Bruder Aykut bezeichnet werden. Der 32-Jährige war die vergangenen Jahren die personifizierte Torgarantie der Coburger. 89 Tore in den vergangenen Spielzeiten sprechen eine deutliche Sprache. Die jüngsten Entwicklungen ebenfalls...