2026-04-10T07:15:08.667Z

Interview

"Meine Aufgabe ist es, die guten Tage öfter zu haben!"

Die SG Frankenwinheim/ Schallfeld/ Lülsfeld nach dem Auftaktsieg und vor den "Schoppentagen am Rosenberg"

von Michael Horling · 30.07.2024, 15:00 Uhr · 0 Leser
SG-Trainer Andy Danz (Zweiter von links)
SG-Trainer Andy Danz (Zweiter von links) – Foto: Michael Horling

Der Auftakt in der Schweinfurter Fußball-Kreisklasse 2 ist für die SG Frankenwinheim schon mal geglückt. Im Lülsfelder Waldstadion gab´s die ersten drei Punkte mit dem 2:1 gegen Ex-Kreisligist FC Fahr. Zuvor? Lief nicht alles wie gewünscht! Danach? Steigen nun gleich die Heimspiele zwei und drei. Zum Weinfest.

"Schoppentage am Rosenberg" heißt die viertägige Verantaltung ab Freitag am Sportplatz mit traditionell am Montag dem Derby gegen den FC Gerolzhofen. Schon am Freitag steht vor dem freundschaftlichen Kick der in der Liga an: Gegen die SG Geusfeld/ Untersteinbach. Wir sprachen vorher mit Trainer Andy Danz (52), der in seine zweite Saison geht.

Andy, wenn wir zunächst mal rein auf diesen Sonntag blicken: 2:1 gegen Fahr - da wirst Du bestimmt eher wenig auszusetzen haben. Oder?
Andy Danz: Ja, da gab es wenig auszusetzen. Auch wenn Fahr vielleicht spielerisch das bessere Team war, wir haben kämpferisch alles raus gehauen und es bis zum Schluss geschafft, den Gegner immer wieder zu Ballverlusten zu zwingen. Der Sieg war aus meiner Sicht absolut verdient.

In der Vorbereitung fällt zunächst mal auf, dass Ihr Euch mit einem 1:2 bei A-Klassist FC Reupelsdorf früh aus dem Pokal verabschiedet habt, was so sicherlich nicht geplant war... Auch da: Oder?
Andy Danz: Nein, das war so nicht geplant. Aber die Reupelsdorfer haben es gut gemacht, wir haben in der guten Anfangsphase unser Tor nicht gemacht und dann haben sie zweimal eiskalt zugeschlagen. Wir hätten gerne noch weiter im Pokal gespielt.

Der Kader der SG Frankenwinheim/ Schallfeld/ Lülsfeld
Der Kader der SG Frankenwinheim/ Schallfeld/ Lülsfeld – Foto: privat / Verein

Testspiele: Gegen die Kreisklassen-Teams aus Gruppe 1, Grafenrheinfeld und die DJK Schweinfurt, habt Ihr jeweils dreifach getroffen. Klingt toll, wären da nicht die ein Mal sieben und dann sogar acht Gegentore gewesen. Auch bei Kreisligist Heidenfeld/ Hirschfeld habt Ihr fünf Treffer kassiert. Die Defensive als Schwachpunkt?
Andy Danz: Die drei Spiele muss man differenziert betrachten. Die 1. Halbzeit in Heidenfeld war absolut okay, in der 2. Halbzeit haben wir dann vier Tore kassiert, was natürlich nicht passieren darf. Gegen die DJK Schweinfurt kamen wir direkt vom Trainingslager auf den Platz und hatten nicht die nötige Frische, was natürlich nicht die acht Gegentore entschuldigen soll. Aber sie lassen sich so zumindest erklären. Grafenrheinfeld hat einfach eine bärenstarke Offensive, mit dem Tempo sind wir an dem Tag nicht ganz mitgekommen.

Nun drei Punkte zum Start: Ist mehr drin als Platz acht wie in der Vorsaison?
Andy Danz: Das liegt an uns. Grundsätzlich ist Platz acht keine schlechte Platzierung, aber wir haben schon mehrmals bewiesen, dass wir jeden Gegner schlagen können an einem guten Tag. Meine Aufgabe ist es, die guten Tage öfter zu haben.

Letzte Saison erfolgte der Saisonstart erst nach dem Weinfest. Das 4:1 gegen Sennfeld war ja vielversprechend. Was hast Du gedacht, als Ihr danach die folgenden fünf Partien alle verloren habt mit zusammen 21 Gegentoren?
Andy Danz: Schöne Scheiße...

Werden die Schoppentage nur schön nach einem weiteren Dreier am Freitag?
Andy Danz: Ja!

Welche Bedeutung hat der traditionelle Montagskick gegen den Nachbarn FC Geo? Und wie lief der 2023 zu Deinem Debüt?
Andy Danz: Im letzten Jahr war das ein richtig cooles Event, über 500 Zuschauer, wir haben auch ein gutes Spiel gemacht und 2:2 spielen können, hatten allerdings danach drei Langzeitverletzte. Die Bedeutung des Spiels ist eher aus gesellschaftlicher Sicht wichtig, weniger sportlich.

Eine Szene aus dem Heimspiel gegen Fahr
Eine Szene aus dem Heimspiel gegen Fahr – Foto: Michael Horling

Waren zuletzt alle Mann an Bord - oder wer fehlte und warum?
Andy Danz: Steven Detsch, Felix Götz und Sebastian Russ waren auf einem Festival, Max Förster ist zum Praktikum in Mexiko.

Wir danken für das Gespräch und wünschen alles Gute!