
Aber es war, bei allem Respekt vor den Gastgebern, wohl noch nie so einfach möglich gewesen, einen Dreier vom Steg zu entführen. Den hatte die Preußen-Mannschaft aber aufgrund eines wenig inspirierendes Auftrittes auch nicht verdient.
BERICHT des FSV Preußen Bad Langensalza
Halbzeit Zwei spielte sich fast ausschließlich in der Wismut-Hälfte ab. Die Gastgeber spielten noch defensiver und wollten irgendwie den knappen Vorsprung über die Zeit bringen. Noaks abgefälschten Ball konnte Haase halten, aber alle anderen Versuche von zweimal Schack und Aliyev (Kopfball aus zwei Metern) gingen neben den Kasten. Es war irgendwie nicht der Tag der Preußen, alles viel zu ungenau, einfache Pässe ins Seiten- oder Toraus, es sah zeitweise nach einem Kreisliga-Kick aus. Den einzigen gefährlich vorgetragenen Wismut-Angriff brachte Schubert zum Abschluss, aber Patzer warf sich dazwischen und konnte klären. Auch hier im Gegenzug der Treffer auf der anderen Seite. Eine lange Ecke findet am langen Pfosten den ungedeckten Fernschild, der volley vollendet (77.). Zweimal noch kommt Schack zum Abschluss, verzieht aber denkbar knapp, von der Wismut kam nichts mehr.
Fazit: Trotzdem zeigte sich Trainer Wirth resigniert, erst mit den Einwechslungen von Engel und Fernschild kamen die nötigen Emotionen auf den Platz. Einen derart verunsicherten Gegner muss man eigentlich bezwingen. Trotz allem sind die 30 Punkte voll und die sollen am Donnerstagabend gegen den FSV Schleiz ausgebaut werden.