2026-02-20T12:29:42.904Z

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Medenbach fehlen Reife und Erfahrung in der KOL

KOL-Aufsteiger im Check, Teil 2: Der TuS stieg als Meister auf, hat jedoch bisher erst fünf Punkte geholt +++ Was dem TuS Mut für die Rückrunde machtrn

von Martin Gebhard · Gestern, 17:00 Uhr · 0 Leser
Beim TuS Medenbach lief in der Hinrunde nur wenig zusammen.
Beim TuS Medenbach lief in der Hinrunde nur wenig zusammen. – Foto: Jochen Haupt - Archiv

Wiesbaden. Wohl sechs, also gut ein Drittel der 15 Fußballmannschaften in der Kreisoberliga (KOL) Wiesbaden, dürfen sich noch nicht sicher fühlen, in der ab dem 8. März mit vollem Programm startenden Restrückrunde noch den Klassenerhalt in trockene Tücher packen zu können. Darunter sind auch die drei Aufsteiger Spvgg. Igstadt (11. Tabellenplatz/15 Punkte/16 Spiele), FC Maroc (13./9/17) und TuS Medenbach (15./5/15), die noch zittern müssen. Wir erinnern uns: Einen Pflichtabsteiger gibt es. Aber dass das Maximum von drei Clubs, welche die Liga nach unten verlassen müssen, erreicht wird, ist aktuell eher unwahrscheinlich. So ist die Lage beim TuS Medenbach.

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Der TuS Medenbach ist „mit der Punkteausbeute natürlich überhaupt nicht zufrieden“, sagt Manuel Ulm, mit Dustin Schild Trainer der Medenbacher. „Wir stellen eine gewisse Unreife und fehlende Erfahrung fest“, räumt Schild ein, der mit nur einer zweijährigen Unterbrechung mit 25 Jahren Vereinszugehörigkeit schon ein echtes „Urgestein“ der TuS ist. Denn der jungen Mannschaft fehle es eben vor allem an Erfahrung, so der 36-Jährige. Und fordert: „Wir müssen erwachsener Fußball spielen.“

Alle seien aber voller Tatendrang, hochmotiviert, „um den Bock umzustoßen“, versichert Schild, der auch von einer fußballerisch guten Mannschaft spricht. „Ich bin positiv gestimmt, dass es besser wird“, sagt auch Spielertrainer und Angreifer Ulm (32), in der dritten Saison bei den Medenbachern. „Die Pause hat sicher gutgetan, den Reset-Knopf zu drücken und dann einen klaren Kopf zu bekommen“, glaubt er. Und beide Übungsleiter hoffen darauf, dass die Leistungsträger Jan Hirschmann und Niklas Weckmüller (beide verletzt) sowie der berufsbedingt verhinderte André Lehr möglichst bald in der Restrückrunde mithelfen können, die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzutüten. Die Weiterentwicklung der jungen Mannschaft stehe klassenunabhängig – neben dem Klassenerhalt – im Vordergrund, betonen beide Trainer. „Wir wollen so schnell wie möglich weitere Punkte einsammeln, damit das nötige Selbstvertrauen vorhanden ist“, untermauert Manuel Ulm die Devise.

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