
Der SV Gündelwangen spielt in dieser Saison mit seiner ersten Mannschaft in der Kreisliga C. Der Grund: zu wenige Spieler im Aktivenbereich. Alternativen haben sich zerschlagen.
Fußball ist der Deutschen liebster Sport. Die Stadien in der Bundesliga sind Woche für Woche rappelvoll, im Fernsehen gibt es keinen Tag, an dem nicht mehr oder weniger ausführlich über die Kicker der Nation berichtet wird. Alles gut also? Mitnichten. Die Basis bröckelt. Seit Jahren schon sind die Zahlen rückläufig, vor allem im älteren Nachwuchsbereich. Regelmäßiges Training und am Wochenende ein Spiel? Muss nicht sein. Denken viele Jungs. Und auch bei den Mädchen sieht es nicht besser aus.
Eine Zahl, die Peter Becker, der neue Vorsitzende des Fußballbezirks Schwarzwald am Bezirkstag präsentierte, lässt aufhorchen. Während es hier immerhin noch 68 Aktiventeams gibt, sind nur 21 A-Jugendmannschaften gemeldet. Man muss kein Mathematikprofessor sein, um zu erkennen, dass hier ein schon jetzt großes Problem in sehr absehbarer Zeit noch viel größer werden wird. Die Zahl der Spielgemeinschaften wird steigen, manch ein Verein wird wohl ganz von der Bildfläche verschwinden.
Weiterlesen im BZ-Regiofußballportal: Markus Jehle vom SV Gündelwangen: "Wir werden leider immer weniger" (BZ-Plus)