
Als Tabellenachter liegt der FC Auggen in jener Mittelfeld-Region, die viele Experten für die Markgräfler nach dem großen personellen Umbruch im Sommer vorausgesagt hatten. „Und doch hätte es etwas besser laufen können“, sagt der sportliche Leiter Björn Giesel.
Man verkaufe sich etwas unter Wert. Auffällig ist die Vielzahl an Gegentoren (29 in 14 Partien). In der gesamten vergangenen Saison kassierte Vizemeister Auggen nur 28 Treffer. Giesel fehlte hier zuweilen eine gewisse Intensität: „Die gesamte Mannschaft muss den Willen zum leidenschaftlichen Verteidigen aufbringen.“
Diese Energie soll nun ein alter Bekannter wieder bei den Spielern wecken: Marco Schneider übernimmt ab sofort wieder das Traineramt beim FCA, zunächst einmal bis zum Ablauf des Kalenderjahrs 2024. „Er hilft uns in der aktuellen Situation, obwohl er beruflich stark eingeschränkt ist“, sagt Giesel. Schneider, der eine Marketing- und Spieler-Agentur betreibt und in Auggen wohnt, steigt damit zum dritten Mal nach 2018 und 2022 bei den Weindörflern ein, nachdem sich der Verein vor wenigen Wochen von Heiko Günther trennte. Ob Schneider sein Engagement bis ins Frühjahr verlängert, soll zu Beginn der Winterpause geklärt werden.