2026-01-15T09:41:53.693Z

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Armin Stadler hat beim SV March die Reißleine gezogen
Armin Stadler hat beim SV March die Reißleine gezogen – Foto: Thomas Gierl

March: Stadler erklärt Rücktritt, Pointinger macht es wieder

Beim noch sieglosen Kreisklassen-Schlusslicht hat der Ex-Grafenauer seinen Dienst quittiert

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Der SV March droht in der Kreisklasse Regen vorzeitig den Anschluss zu verlieren. Der Aufsteiger wartet nach neun Partien immer noch auf den ersten dreifachen Punktgewinn und ist mit mageren zwei Zählern Tabellenletzter. Nach der 1:4-Heimpleite gegen den SV Bernried hat Coach Armin Stadler seine persönlichen Konsequenzen gezogen und seinen Posten zur Verfügung gestellt. Der 42-Jährige, der unter anderem schon für einige Monate den TSV Grafenau in der Bezirksliga anleitete und Co-Trainer beim 1. FC Passau war, trat erst zu Beginn dieser Spielzeit in die Fußstapfen von SVM-Koryphäe Tobias Pointinger. Der frühere Landesliga-Stürmer stand bereits zwischen 2018 und 2024 auf der Kommandobrücke des Klubs aus dem Regener Stadtgebiet. Der 39-Jährige kehrt mit sofortiger Wirkung an die Seitenlinie der Weiß-Blauen zurück und soll für einen sportlichen Umschwung sorgen.

"Zwei Punkte aus neun Spielen sprechen für sich. Trotzdem wurde im Verein nie über einen Trainerwechsel diskutiert. Dafür habe ich großen Respekt vor den Verantwortlichen. Als Trainer bin ich für die Ergebnisse verantwortlich, aber auch dafür, wie die Mannschaft auf dem Platz auftritt. Besonders die erste Halbzeit gegen Bernried war in dieser Hinsicht sehr schwach und nicht akzeptabel. Ehrlich gesagt: Wir haben es nur selten geschafft, die überwiegend guten Trainingsleistungen auch im Spiel zu zeigen. Am Ende zählt der Erfolg. Wenn man merkt, dass es nicht mehr vorangeht, muss man Platz machen und jemand anderem die Chance geben, es besser zu machen. Ich wünsche dem Verein und der Mannschaft für die Zukunft alles Gute", gibt Armin Stadler zu Protokoll.



"Der Verein bedankt sich bei Armin Stadler für seinen Einsatz und wünscht ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute. Leider konnte die Mannschaft in den ersten neun Saisonspielen ihr volles Potenzial nicht ausschöpfen und nur zwei Punkte holen. Unter unserem langjährigen Coach Tobias Pointinger hoffen wir auf einen positiven Aufschwung", heißt es von Vereinsseite.

Aufrufe: 023.9.2025, 10:30 Uhr
Thomas SeidlAutor