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Marcel Blaschkowitz und Viktoria Alpen haben sich getrennt

Kreisliga A: Marcel Blaschkowitz steht bei der Viktoria nicht mehr an der Seitenlinie. Der Vorstand spricht von einer einvernehmlichen Trennung.

von Fabian Kleintges-Topoll · 08.06.2025, 11:00 Uhr · 0 Leser
Marcel Blaschkowitz verlässt den Verein.
Marcel Blaschkowitz verlässt den Verein. – Foto: Viktoria Alpen

Nach seinem Rückzieher beim A-Ligisten Grün-Weiß Vernum – dort war er als hauptverantwortlicher Coach vorgesehen – sollte Tobias Schmitz ab Sommer an der Seite von Chefcoach Marcel Blaschkowitz den A-Ligisten Viktoria Alpen als Co-Trainer betreuen. Doch es kommt wieder anders. Viktoria Alpen und Blaschkowitz, der seinen Vertrag erst Anfang des Jahres bis 2026 verlängert hatte, gehen ab sofort getrennte Wege. In einer vom Vorstand formulierten Pressemitteilung ist von einer einvernehmlich beendeten Zusammenarbeit die Rede. Schmitz übernimmt jetzt das Ruder.

Keine genauen Ursachen für die Trennung benannt

Blaschkowitz stand seit 2021 bei Viktoria Alpen an der Seitenlinie. Zuvor betreute er den TSV Wachtendonk-Wankum, SV Straelen II und GSV Geldern als Coach. Erfahrungen als Co-Trainer sammelte er zuvor beim SV Sevelen und Viktoria Winnekendonk. In Alpen blieb der sportliche Aufwärtstrend nach einem soliden siebten Platz in seiner ersten Saison aber aus. Insbesondere in der Spielzeit 2024/2025 kämpfte der einst ambitionierte A-Ligist lange gegen den Abstieg, konnte sich aber dank einer starken Rückrunde ins Tabellenmittelfeld retten.

Am Donnerstagabend wurde dann bekannt: Der gemeinsame Weg von Viktoria Alpen und Blaschkowitz endet. Den langjährigen Co-Trainer Christian Koßmann hatte der Verein schon vor einigen Monaten verabschiedet. Blaschkowitz wollte sich am Freitag nicht groß zur Trennung äußern: „Ich stehe zeitnah für neue Angebote offen und möchte wieder an die Linie. Man kann sich gerne bei mir melden“, sagt der 44-jährige B-Lizenz-Inhaber.

Sein Nachfolger steht unterdessen bereit: Tobias Schmitz übernimmt die Verantwortung – und das deutlich eher als ursprünglich vorgesehen. Der 37-jährige, frühere Spieler, den Thorsten Vogel, Vorsitzender der Fußball-Abteilung, als „echten Alpener Jung“ bezeichnet, kennt den Verein bestens und freut sich auf die neue Aufgabe.