2026-01-14T07:55:46.445Z

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– Foto: Ayhan Gündüz

"Mannschaft liegt mir am Herzen": Murat Celen zurück beim TSV Düren II

41-Jähriger übernimmt wieder – Ersin Ceylan tritt aus privaten Gründen zurück

Bei der zweiten Mannschaft des SG Türkischer SV Düren gibt es zur Winterpause einen Wechsel auf der Trainerbank. Murat Celen (41) kehrt nach eineinhalb Jahren zurück und übernimmt erneut die sportliche Verantwortung. Der bisherige Trainer Ersin Ceylan (36) hat sein Amt aus privaten Gründen zur Verfügung gestellt, bleibt der Mannschaft jedoch – sofern es zeitlich möglich ist – weiterhin als Spieler erhalten.

"Mannschaft liegt mir am Herzen"

Celen war bereits bis vor eineinhalb Jahren Trainer der TSV-Reserve. Nach seinem Rückzug übernahm damals Ceylan, um dem Verein eine externe Trainersuche zu ersparen. Nun führte der Weg zurück zum alten Wirkungsort. „Der Vorstand hat mich kontaktiert, weil Ersin aufhört. Er hat sich selbstständig gemacht und zeitlich nicht mehr die Ressourcen wie zuvor“, erklärt Celen. Die Entscheidung sei ihm nicht schwergefallen: „Die Mannschaft liegt mir sehr am Herzen und da ich aktuell auch wieder etwas mehr Zeit habe, habe ich mich entschieden, die Mannschaft erneut zu übernehmen.“

Ganz ohne Fußball war der 41-Jährige in der Zwischenzeit allerdings nicht. Über seinen Sohn blieb Celen dem Sport eng verbunden. „Mein Sohn spielt beim 1. FC Düren in der U13. Dort haben wir es von der Sonderklasse in die Bezirksliga geschafft und mittlerweile sogar in die Mittelrheinliga. Ich war also immer nah dran, habe meinen Sohn und auch den Trainerstab beim 1. FC Düren bei Kleinigkeiten unterstützt. Ganz weg vom Fußball war ich also nie.“

Platz 4 zur Winterpause

Sportlich überwintert der Türkische SV Düren II mit 22 Punkten aus 12 Spielen auf Rang 4. Nach Platz zwei in der Vorsaison ist die Ausgangslage solide, auch wenn der Rückstand auf Tabellenführer Hambacher Spielverein bereits zwölf Punkte beträgt. Celen hält sich mit einer Bewertung bewusst zurück. „Die Mannschaft steht aktuell auf dem vierten Tabellenplatz. Ob der Verein oder der bisherige Trainer damit zufrieden sind, kann ich nicht beurteilen. Das Training hat gerade erst begonnen, danach werde ich ein besseres Gefühl dafür bekommen, wo die Mannschaft steht.“

Für die Rückrunde formuliert der Rückkehrer zunächst keine großen Versprechen, sondern einen klaren Arbeitsauftrag. „Wir wollen das Beste herausholen“, sagt Celen und stellt klar, dass sein Engagement vorerst zeitlich begrenzt ist: „Meine Zusage gilt zunächst bis zum Saisonende, also für die verbleibenden 14 oder 15 Spiele bis zum Sommer. Wie es danach weitergeht, kann ich aktuell noch nicht sagen.“

Über mögliche Ziele der zweiten Mannschaft hält sich Celen zurück. Entscheidend sei nun der Blick auf die tägliche Arbeit: „Jetzt geht es erst einmal darum, auf dem Platz zu sehen, was auf mich zukommt, wo die Baustellen liegen und wo wir ansetzen müssen.“

Aufrufe: 014.1.2026, 13:10 Uhr
Andreas SantnerAutor