
Finale bei den Amateurfußballern. Am Sonntag fallen die letzten Entscheidungen. In der Verbandsliga Mitte ist die Partie SV Wiesbaden gegen SSC Juno Burg (So., 15 Uhr) bedeutungslos geworden, weil der SVW nicht mehr vom Relegationsplatz wegkommen kann. Am 7. Juni steht bei der SG Kinzenbach, dem Dritten der Gruppenliga Gießen/Marburg, aus der die ersten beiden direkt aufsteigen, die erste Partie an. Dritter Teilnehmer ist der Wiesbadener Gruppenliga-Zweite, vor dem Liga-Finale ist das TuRa Niederhöchstadt.
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Gruppenliga: TuRa empfängt zum Abschluss den noch mit Abstiegssorgen behafteten Sechstletzten SKG 23 Wiesbaden (Anstoß 15.30 Uhr). Tabellenführer VfB Unterliederbach, zwei Punkte besser als Niederhöchstadt, trifft parallel auf den geretteten SV Erbenheim. Bei eventueller abschließender Punktgleichheit wird stets zuerst der direkte Vergleich herangezogen. Bei dem in diesem Fall TuRa besser liegt.
Unten ist Hochspannung garantiert. Der FC Dorndorf (freiwilliger Rückzug), die Spvgg. Eltville und der SV Wallrabenstein (Spielgemeinschaft mit Beuerbach) stehen als drei der fünf Absteiger fest. Entsprechend geht es in der Partie Biebrich 02 II (11./36 Punkte) gegen SG Rauenthal/Martinsthal (Viertletzter/34) um alles. Der Fünftletzte SGN Diedenbergen (34) gastiert in Eltville (beide 15.30 Uhr).
Darunter dürften einige Teams im Kreis der SG Nassau die Daumen drücken, die ihr Spiel gegen das Schlusslicht gewinnen und dann auf Patzer von Biebrich II, Niedernhausen oder der SKG 23 hoffen muss.
In der Kreisoberliga steigt nur der Letzte direkt ab. Sollte Diedenbergen absteigen, würde der Vorletzte Relegation gegen den A-Liga-Vizemeister spielen. Bleibt Diedenbergen drin, rettet sich auch der Vorletzte direkt und der A-Liga-Vizemeister steigt direkt auf.
In Sachen Abstieg zittern noch drei Teams. Der BSC Schwalbach (26 Punkte) könnte aufgrund des verlorenen direkten Vergleichs noch von Niederhöchstadt II (23) überholt werden. Der TuRa-Unterbau wiederum kann sogar noch Letzter werden und absteigen, sollte am Sonntag Viktoria Kelsterbach (22) mindestens punktgleich sein - denn die Viktoria hat den direkten Vergleich gegen TuRa II gewonnen.
Im Kampf um den Aufstieg gibt es ein Fernduell zwischen dem SV 07 Kriftel (56) und der SG Oberliederbach (57). Bei Punktgleichheit hätte die SGO aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs die Nase vorne.
In der A-Liga geht der FC Sulzbach freiwillig in die B-Liga. Unabhängig davon, was Diedenbergen in der Gruppenliga macht, spielt der sportliche Tabellenletzte TV Wallau daher Relegation gegen den B-Liga-Vizemeister, der mit dem FC Türk Kelsterbach II bereits rechnerisch feststeht.
Vorne gibt es einen Dreikampf um die Vizemeisterschaft, die - beim Diedenbergener Klassenerhalt - sogar zum direkten Aufstieg in die Kreisoberliga führen würde und ansonsten zumindest zwei Relegationsspiele bescheren würde. Hier hat die SG Kelkheim (68 Punkte) die besten Karten, dahinter lauern der FC Eddersheim III (67) und der SV 09 Hofheim (66) auf Patzer. Beide Verfolger könnten mit Siegen in ihren Spielen Druck auf die Kelkheimer machen, die erst um 15.30 Uhr dran sind.
Aus der B-Liga gibt es wiederum drei Direktabsteiger. DJK Flörsheim und Viktoria Kelsterbach II sind bereits sicher abgestiegen. Davor kommt es zum Showdown: Der Drittletzte SFD Schwanheim (22 Punkte) und der Viertletzte SG Bad Soden (24) treffen im direkten Abstiegsduell am letzten Spieltag aufeinander. Meister und sicherer Aufsteiger in die A-Liga ist der TuS Niederjosbach.
In den C-Ligen stehen die Meister (Germania Weilbach II, Spvgg. Hochheim II) bereits fest, ebenso die Teilnehmer an der Relegation zur B-Liga (FC Schwalbach II, Germania Okriftel II).