2026-02-09T08:36:21.830Z

Allgemeines

Lukas Buck trägt Phönix Lomersheim zum Befreiungsschlag

Routinier des Bezirksligisten TSV Phönix Lomersheim ist der FuPa-Spieler der Woche

von red · Gestern, 21:00 Uhr · 0 Leser
Foto: Maureen Buschmann / FuPa-Grafik
Foto: Maureen Buschmann / FuPa-Grafik

Mit 36 Jahren steht Lukas Buck noch immer im Mittelpunkt entscheidender Momente. Beim 4:0-Heimsieg des TSV Phönix Lomersheim gegen den FV Löchgau II erzielte er zwei Tore und bereitete einen weiteren Treffer vor. Eine Leistung, die ihm die Auszeichnung als FuPa-Spieler der Woche in Württemberg einbringt – und die für ihn selbst überraschend kam.

Überraschung über die Ehrung

„Nein, habe nicht damit gerechnet“, sagt Buck knapp, aber ehrlich. Die Auszeichnung ist für ihn kein Selbstzweck, sondern eher eine Begleiterscheinung eines Spiels, in dem vieles zusammenpasste.

Geschlossenheit als Schlüssel zum Sieg

Der klare Erfolg gegen den FV Löchgau II hatte für Buck vor allem kollektive Gründe. „Wir haben als Mannschaft gut verteidigt, jeder hat sich in die Zweikämpfe reingehauen“, erklärt er. Gleichzeitig habe sich das Team viele Möglichkeiten erspielt – und diesmal auch genutzt: „Wir haben uns viele Chancen herausgespielt und endlich auch mal verwertet.“ Besonders wichtig war ihm dabei ein Detail: „Außerdem freut es mich für unseren Torwart, dass wir zu Null gespielt haben.“

Tore als Ergebnis guter Vorarbeit

Wenn Buck selbst trifft, dann am liebsten nicht aus dem Zufall heraus. „Nach einer schönen Vorlage“, beschreibt er kurz, wie seine Tore am liebsten entstehen. Es ist die Sprache eines Spielers, der den Fußball als Zusammenspiel versteht.

Ein Verein mit starkem Zusammenhalt

Was den TSV Phönix Lomersheim für ihn besonders macht, bringt Buck auf einen klaren Nenner: „Die mannschaftliche Geschlossenheit in der Mannschaft und der Zusammenhalt im ganzen Verein.“ Für ihn ist es genau dieses Miteinander, das auch in schwierigen Phasen trägt.

Kein einzelnes Vorbild

Auf die Frage nach einem Lieblingsspieler innerhalb der Mannschaft oder bei den Profis antwortet Buck eindeutig: „Nein.“ Der Fokus liegt für ihn nicht auf einzelnen Idolen, sondern auf der gemeinsamen Leistung auf dem Platz.

Das Spiel lenken aus dem Zentrum

Sportlich fühlt sich Buck dort am wohlsten, wo er das Spiel prägen kann. „Als zentraler offensiver Mittelfeldspieler“, sagt er. Eine Position, die Übersicht, Erfahrung und Verantwortung verlangt – und in der er seine Qualitäten ausspielt.

Kampf um den Klassenerhalt

Die Ausgangslage ist ernst: TSV Phönix Lomersheim steht auf dem 14. Tabellenplatz der Bezirksliga Enz/Murr. Das Ziel formuliert Buck ohne Umschweife: „So schnell wie möglich die nötigen Punkte zu sammeln, um in der Liga zu bleiben.“ Jeder Sieg, jeder Punkt zählt.

Fußball, solange die Freude trägt

Mittel- und langfristig denkt Buck pragmatisch. „So lange es noch Spaß macht, Fußball spielen“, sagt er. Zu möglichen Erfahrungen aus anderen Stationen stellt er klar: „Nichts, da ich bei diesen Vereinen nicht gespielt habe.“ Für ihn zählt das Hier und Jetzt – und der Moment auf dem Platz.

Ein Führungsspieler mit Bodenhaftung

Lukas Buck steht sinnbildlich für Erfahrung, Einsatz und Bescheidenheit. Seine zwei Tore und der Assist gegen Löchgau II waren wichtig, doch noch wichtiger war seine Haltung: der Blick für das Team, die Freude am gemeinsamen Erfolg und der Wille, den TSV Phönix Lomersheim in der Bezirksliga Enz/Murr zu halten. Die Wahl zum FuPa-Spieler der Woche würdigt genau das.