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Ludweiloer ist wieder Landesligist

SV Ludweiler/SV Scheidt: Bessere zweite Hälfte entscheidet

von Fried · 29.05.2025, 20:17 Uhr · 0 Leser

Der SV Ludweiler hat die Rückkehr in die Landesliga mit dem 4:2 (1:1)-Sieg im Relegationsspiel gegen den SV Scheidt am Donnerstagabend perfekt gemacht. Die Saarbrücker waren nur in der ersten halben Stunde besser.

Mehr als 1.000 Zuschauer wollten am Donnerstagabend auf dem Kunstrasenplatz im Völklinger Stadtteil Hermann-Röchling-Höhe mit ansehen, wer von den beiden Bezirksliga-Vizemeistern SV Ludweiler und SV Scheidt sich für die kommende Landesliga-Runde qualifiziert. Zunächst sah es so aus, als könne der SV Scheidt seinen Aufwärtstrend fortsetzen, am Ende setzte sich aber der Club aus Völklingen gegen das Team aus der Landeshauptstadt Saarbrücken mit 4:2 (1:1) durch. Scheidt ging durch Moritz Müller in der 10. Minute in Führung, doch die Völklinger konnten durch einen umstrittenen Freistoß in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, den Christian Puff verwandelte, ausgleichen. "Wir waren die ersten 30 Minuten nicht richtig im Spiel, kamen dann aber zum Ausgleich und konnten die Begegnung immer mehr an uns reißen", sagte Spielertrainer Christoph Müller nach dem Spiel. Christian Puff (53.) brachte seine Mannschaft nach vorne, er verwandelte auch einen Foulelfmeter in der 72. Minute zum 3:1 und Jannik Aveaux sorgte in der 87. Minute für die endgültige Entscheidung. Scheidt gelang in der sechsten Minute der Nachspielzeit noch der zweite Treffer zum 2:4-Endstand durch Marius Racolta.

SVS-Trainer Markus Becker sagte nach dem Spiel: "Wir hätten in der Phase, wo wir richtig gut waren, das 2:0 nachlegen müssen. Danach waren wir in der Viertelstunde vor der Pause schon nicht mehr ganz so auf der Höhe. Da haben wir viele Zweikämpfe verloren. wir haben die zweiten Bälle nicht mehr so bekommen. und es hat sich dann im zweiten Durchgang durchgezogen. Wir haben dann noch mal alles nach vorne geworfen. Es war lange nicht absehbar, dass wir am Ende Zweiter werden, deshalb können wir mit der Runde voll zufrieden sein. Es war mein letztes Spiel für Scheidt als Trainer, ich hätte mich gerne mit dem Aufstieg verabschiedet. Es war auch eine große Kulisse. Das kann man nicht trainieren. Ich werde in Scheidt aufhören, ich hoffe, dass sie etwas mitnehmen und dann in der neuen Runde noch mal angreifen."

Christoph Müller vom SVL meinte: "Wenn es nach 45 Minuten 0:2 gegen uns steht, können wir uns nicht beschweren. Wir haben es dann mehr gewollt, kommen zum Ausgleich und waren in der zweiten Hälfte klar besser. Wir haben dieses Momentum genutzt, um das Spiel an uns zu rei0enm. Der Ausgleich hat uns beflügelt. Wir waren danach dann die bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen. "