2026-03-05T07:49:35.839Z

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Luckenwalde bei Zehlendorf: "Das wird sicherlich ein sehr enges Duell"

Der FSV 63 Luckenwalde reist in der Regionalliga Nordost zum richtungsweisenden Auswärtsspiel beim FC Hertha 03 Zehlendorf und setzt auf physische Bereitschaft und einen kühlen Kopf.

von red · Heute, 10:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Lukas Thoms

Am 25. Spieltag der Regionalliga Nordost tritt der FSV 63 Luckenwalde beim FC Hertha 03 Zehlendorf an. Für die Brandenburger ist die Begegnung am Sonntag, 08.03.2026, von elementarer Bedeutung. Nach dem torlosen Remis am gestrigen Mittwochabend gegen den 1. FC Magdeburg II und der Niederlage gegen den 1. FC Lokomotive Leipzig strebt die Mannschaft von Trainer Michael Braune den ersten Sieg des neuen Jahres an.

Ein Schicksalsspiel steht an

Die Bedeutung der bevorstehenden Aufgabe für den gesamten Verein ist kaum zu unterschätzen. Obwohl die Gastgeber derzeit das Tabellenschlusslicht bilden, stuft Luckenwaldes Sport-Geschäftsführer Hendrik Brösel die Partie als echtes Schlüsselduell ein: „Für uns natürlich ein enorm wichtiges Spiel als Mannschaft, aber auch als Verein, weil es gegen einen direkten Konkurrenten geht. Wir wollen das Spiel unbedingt gewinnen.“ Während der FSV 63 Luckenwalde mit 27 Punkten auf dem zehnten Rang steht, benötigt der FC Hertha 03 Zehlendorf mit lediglich neun Zählern jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg.

Physische Stärke als Basis für den Auswärtserfolg

Die körperliche Verfassung der Luckenwalder lässt vor dem Anpfiff um 14 Uhr auf einen positiven Ausgang hoffen. Trotz der hohen Belastung in den ersten Spielen nach dem Restart zeigt sich das Team bereit für den Kampf. „Wir wissen, dass das auswärts eine sehr, sehr schwierige Aufgabe wird. Aber ja, wir sind auf jeden Fall gut drin, sind jetzt mit viel Bereitschaft, mit einer guten Physis aus den Startlöchern gekommen und wollen unbedingt den ersten Dreier dann jetzt auch im neuen Jahr haben am Sonntag“, betont Hendrik Brösel. Er stellt sich auf ein intensives Spiel ein, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben könnten: „Das wird sicherlich auf jeden Fall ein sehr enges Duell werden.“

Mentale Vorbereitung auf die Berliner Herausforderung

Neben der körperlichen Frische wird vor allem die Einstellung der Spieler über Sieg oder Niederlage entscheiden. Der Fokus in der Trainingswoche lag daher verstärkt auf der psychologischen Komponente, um in der Hauptstadt von der ersten Sekunde an präsent zu sein. Hendrik Brösel erklärt die Marschroute: „Wir nutzen jetzt die Tage, um uns darauf bestmöglich einzustellen, nicht nur körperlich, sondern vor allem auch im Kopf, um nachher auch bereit zu sein, dort ab Minute eins an voll da zu sein und dann auch die Mannschaft zu sein, die das mehr möchte und dann auch den kühleren Kopf bewahrt in dem Spiel am Sonntag.“

Personelle Situation nach dem Magdeburg-Krimi

Nach dem intensiven 0:0-Nachholspiel gegen den 1. FC Magdeburg II bleibt die medizinische Abteilung gefordert. Erfreulicherweise hat die Mannschaft keine neuen Sperren zu beklagen. „Was Ausfälle angeht, kann man jetzt erst mal noch nichts sagen. Wir haben keine gesperrten Spieler und man muss jetzt natürlich immer mal gucken nach dem Spiel gegen Magdeburg“, so Hendrik Brösel zur aktuellen Lage.

Erinnerungen an den Erfolg im Hinspiel

Der FSV kann mit dem Wissen nach Berlin reisen, dass man den Gegner bereits in dieser Saison bezwingen konnte. Im Hinspiel siegten die Luckenwalder vor 503 Zuschauern knapp mit 1:0. Den entscheidenden Treffer erzielte damals Tim Luis Maciejewski bereits in der 5. Minute. Dieser Erfolg soll nun wiederholt werden. Ein Sieg würde nicht nur den ersten Dreier des Jahres bedeuten, sondern auch den Vorsprung auf die hinteren Tabellenplätze ausbauen.