
Zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr trug der SV Eintracht Lüneburg die 34. Auflage des Budenzaubers aus. Der Lüneburger SK Hansa wurde seiner Favoritenrolle gerecht, erhielt aber viel Gegenwehr von den Teams aus der Region.
Hervor stach der ungeschlagen ins Endspiel marschierende TSV Gellersen, der sich in der Vorrunde noch 1:1 vom Oberligisten trennte. Im Finale gab der LSK jedoch den Ton an und führte schnell mit 3:0. Gellersen gab aber nicht auf, verkürzte durch einen Doppelschlag von Matti Krause. Für die Entscheidung sorgte letztlich Tjark Dörr - 4:2. Zuvor bestimmten beide Teams die Endrundengruppe B. Dersimspor Hamburg, der FC Heidetal und Ausrichter Eintracht Lüneburg reihten sich dahinter ein. Die Gruppe A gewann der MTV Treubund Lüneburg vor dem couragiert aufspielenden Kreisligisten Ochtmisser SV. Der TSV Bardowick verpasste dagegen aufgrund der schlechteren Tordifferenz das Halbfinale. Klar davon entfernt blieben dagegen die SVE-U18 und der MTV Borstel-Sangenstedt.
Im Halbfinale bezwang Gellersen den Ochtmisser SV mit 2:1. Der insgesamt zum zehnten Mal bei diesem Turnier triumphierende LSK dominierte das Stadtduell und ließ Treubund beim 5:2 keine Chance. Rang drei sicherte sich schließlich der OSV im Penaltyschießen. Der MTV Treubund Lüneburg stellte dafür in Colin Morawetz den besten Spieler und besten Torschützen des Turniers. Er erzielte gleich elf Treffer. Als bester Keeper wurde Robin Meyer vom TSV Gellersen ausgezeichnet.
Insgesamt traten 20 Teams zum wieder einmal hervorragend besuchten Budenzauber an. Schon in der Qualifikation verabschiedeten sich Bezirksligisten wie der TSV Elstorf, SV Windisch Evern oder Harburger SC, was nochmals unterstreicht, dass das Traditionsturnier auch in der Breite sehr gut besetzt ist - und wohl auch in Zukunft sein wird.
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