
In der Regionalliga Nordost standen am heutigen Mittwochabend wegweisende Nachholspiele auf dem Programm. Es war ein Abend der extremen Emotionen, geprägt von dramatischen Wendungen in der Schlussphase, bitteren Platzverweisen und einem eiskalten Tabellenführer, der seine Vormachtstellung mit hanseatischer Gelassenheit und unbändigem Siegeswillen weiter ausbaute.
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Eine bittere Heimniederlage musste der FC Eilenburg gegen die Zweitvertretung von Hertha BSC II hinnehmen. In einer hart umkämpften Partie fiel die Entscheidung bereits früh, als Änis Ben-Hatira in der 19. Minute einen Foulelfmeter zum 0:1 verwandelte. Eilenburg bemühte sich in der Folge leidenschaftlich um den Ausgleich, konnte die Berliner Defensive jedoch nicht überwinden. In der hitzigen Schlussphase wurde Joel Richter von Hertha BSC II in der 90. Minute mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen, was am Ergebnis jedoch nichts mehr änderte.
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Im Berliner Duell sicherte sich der BFC Dynamo vor 1741 Zuschauern drei wichtige Punkte gegen den BFC Preussen. Den Grundstein für den Erfolg legte Tobias Gunte, der in der 38. Minute die Führung zum 1:0 markierte. Der Aufsteiger kam jedoch mutig aus der Kabine und glich in der 50. Minute durch Nikolas Frank zum 1:1 aus. Danach schlug die Stunde von Rufat Dadashov, der die Partie im Alleingang entschied: In der 58. Minute brachte er den BFC Dynamo mit 2:1 erneut in Front, ehe er in der 79. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 3:1-Endstand alles klar machte.
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Ein wahres Spektakel der Emotionen erlebten die 3713 Zuschauer beim Aufeinandertreffen zwischen dem FSV Zwickau und dem SV Babelsberg 03. Die Gäste aus Babelsberg erwischten den besseren Start, als Linus Queißer bereits in der 11. Minute zur Führung für die Babelsberger traf. Doch die Antwort der Hausherren ließ nicht lange auf sich warten: In der 15. Minute erzielte Lukas Eixler den Ausgleich zum 1:1. Die Gäste zeigten sich jedoch unbeeindruckt und gingen in der 28. Minute durch Tobias Hasse erneut in Führung. Nach dem Seitenwechsel peitschten die Fans ihre Zwickauer nach vorne, und in der 48. Minute war es erneut Lukas Eixler, der zum 2:2-Gleichstand einnetzte. Den emotionalen Schlusspunkt setzte schließlich Luca Prasse in der 60. Minute mit dem Siegtreffer zum 3:2-Endstand.
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Vor einer Kulisse von 5370 Zuschauern kam der FC Carl Zeiss Jena nicht über ein torloses Remis gegen die VSG Altglienicke hinaus. Trotz intensiver Bemühungen und einer leidenschaftlichen Atmosphäre blieben Tore in dieser Begegnung aus. Jena verpasst damit die große Chance, den Rückstand auf die Tabellenspitze entscheidend zu verkürzen.

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In einer kampfbetonten, aber spielerisch armen Begegnung trennten sich der FSV 63 Luckenwalde und der 1. FC Magdeburg II torlos mit 0:0. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend im Mittelfeld, wobei beide Teams ihre Torchancen nicht nutzen konnten. Für beide Teams ist dieser Punktgewinn ein kleiner Schritt im Tabellenmittelfeld.
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Großer Jubel im Alfred-Kunze-Sportpark: Die BSG Chemie Leipzig drehte ein verloren geglaubtes Spiel gegen den Chemnitzer FC vor 4999 Zuschauern in einer furiosen Schlussphase. Die Partie begann für die Leipziger denkbar unglücklich, als Julian Bell in der 10. Minute ein Eigentor zum 0:1 unterlief. Lange Zeit sah der CFC wie der sichere Sieger aus, doch die Gelb-Rote Karte gegen Tom Baumgart in der 67. Minute leitete die Wende ein. In der 85. Minute erlöste Stanley Ratifo die grün-weißen Fans mit einem verwandelten Foulelfmeter zum 1:1. Doch damit nicht genug: Nur zwei Minuten später, in der 87. Minute, jagte Rudolf Sanin das Leder zum 2:1-Siegtreffer in die Maschen.
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Eine Machtdemonstration erlebten die Fans im Spiel des FC Hertha 03 Zehlendorf gegen den Hallescher FC. Überragender Akteur auf dem Platz war Niclas Stierlin, der die Berliner Defensive fast im Alleingang zerlegte. In der 27. Minute eröffnete Niclas Stierlin den Torreigen mit dem 0:1. Zehlendorf bäumte sich kurzzeitig auf und kam in der 38. Minute durch Niklas Doll zum 1:1-Ausgleich. Doch die Freude währte nur Sekunden, denn bereits in der 39. Minute stellte Joscha Wosz die Führung zum 1:2 wieder her. Kurz vor der Pause, in der 44. Minute, erhöhte erneut Niclas Stierlin auf 1:3. In der 59. Minute machte Niclas Stierlin mit seinem dritten Treffer zum 1:4 endgültig alles klar. Auch die Gelb-Rote Karte für Halles Bocar Baro in der 64. Minute änderte nichts mehr an der Dominanz der Gäste.
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Der Spitzenreiter 1. FC Lokomotive Leipzig unterstrich beim ZFC Meuselwitz seine Ambitionen auf die Meisterschaft. Vor 1881 Zuschauern agierte die Loksche gewohnt zielstrebig. Das goldene Tor des Abends fiel bereits in der ersten Halbzeit: In der 25. Minute erzielte Stefan Maderer den Treffer zum 0:1. Meuselwitz bemühte sich zwar redlich um den Ausgleich, fand aber kein Mittel gegen die stabilste Defensive der Liga.
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In einer hochemotionalen Begegnung vor 1172 Zuschauern behielt der FC Rot-Weiß Erfurt in einem wahren Elfmeter-Krimi die Oberhand gegen den Greifswalder FC. Die erste Halbzeit gehörte zunächst den Gastgebern: In der 43. Minute verwandelte Soufian Benyamina einen Foulelfmeter zur 1:0-Führung für Greifswald. Doch die Partie kippte in der 57. Minute dramatisch, als Edgar Kaizer mit der Roten Karte des Feldes verwiesen wurde. Den fälligen Foulelfmeter in der 58. Minute nutzte Romarjo Hajrulla, um den 1:1-Ausgleich zu markieren. In Unterzahl kämpfte Greifswald tapfer, doch in der sechsten Minute der Nachspielzeit (90.+6) kannte der Erfurter Jubel keine Grenzen mehr: Erneut war es Romarjo Hajrulla, der einen Foulelfmeter zum 1:2-Endstand versenkte.
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