
In der Regionalliga Nordost der A-Junioren war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service.
In Berlin erlebten die 48 Zuschauer ein spektakuläres Spiel. Ein wahrer Schlagabtausch, bei dem die Führung ständig wechselte. Salomba Kaba schockte die Hausherren bereits in der 4. Minute mit dem 0:1, doch der BSC antwortete noch vor der Pause: Inem Bassey verwandelte in der 25. Minute einen Foulelfmeter zum Ausgleich. Direkt nach dem Seitenwechsel drehte Kayode Famson (47.) die Partie zunächst zugunsten des BSC, doch Stern schlug durch Tugra Uncungan (59.) und erneut Salomba Kaba (69.) zurück. Nachdem Tim Sülün in der 72. Minute wieder für den BSC ausgeglichen hatte, war es schließlich ein Nervenkrimi vom Punkt, der die Entscheidung brachte: Amin Boulehris verwandelte in der 80. Minute den zweiten Foulelfmeter für Stern zum 3:4-Endstand.
In der Partie lieferte der Gast aus Schwerin eine fast perfekte erste Halbzeit ab. Die Defensive der Preussen wurde in der Anfangsphase förmlich überrannt. Misaki Kawanishi eröffnete in der 7. Minute, gefolgt von einer Gala-Vorstellung von Serag el Dino Omar, der erst aus dem Spiel heraus (16.) und dann per Foulelfmeter (36.) auf 0:3 stellte. Als Elias Finn Szulczyk in der 41. Minute das 0:4 nachlegte, war die Messe bereits vor dem Pausentee gelesen. Im zweiten Durchgang schaltete Schwerin einen Gang zurück, sodass Adem Demir in der 60. Minute lediglich noch den Ehrentreffer zum 1:4 für die Hausherren markieren konnte.
In Berlin sahen die 20 Zuschauer ein Geduldsspiel. Es brauchte schließlich eine Standardsituation, um den Bann zu brechen: Yusuf Güler behielt in der 79. Minute vom Punkt die Nerven und verwandelte einen Foulelfmeter zur erlösenden Führung. Der Widerstand des Förderkaders war damit gebrochen, und Esposito Ekene Uchendu machte nur fünf Minuten später (84.) mit dem Treffer zum 2:0-Endstand alles klar.
In Frankfurt sahen die 30 Zuschauer eine Partie, die erst nach dem Seitenwechsel so richtig an Fahrt aufnahm. Die Gäste aus Leipzig hielten in der ersten Halbzeit gut dagegen, wurden aber direkt nach dem Wiederanpfiff kalt erwischt. Jamie-Colin Röper markierte in der 47. Minute die 1:0-Führung für die Hausherren. Frankfurt blieb am Drücker und nutzte die Verunsicherung der Lok-Defensive konsequent aus. In der 66. Minute war es Fritz Wiedmer, der goldrichtig stand und auf 2:0 erhöhte. In der Schlussphase ließ Frankfurt defensiv nichts mehr anbrennen und fuhr einen souveränen Heimsieg ein.
Im Duell der Traditionsvereine gab es vor 48 Zuschauern keinen Sieger. In einer spielerisch ausgeglichenen ersten Hälfte ging der BFC durch Jannes Holm in der 31. Minute mit 1:0 in Führung. Die Zehlendorfer Hertha zeigte sich jedoch wenig beeindruckt und suchte noch vor der Pause den Abschluss. Die Bemühungen wurden belohnt, als Kaan Silvan Gül in der 42. Minute den Ausgleich zum 1:1 erzielte. Im zweiten Durchgang neutralisierten sich beide Teams weitestgehend im Mittelfeld, sodass es am Ende bei der Punkteteilung blieb.
In Neubrandenburg entwickelte sich vor 42 Zuschauern eine zähe Begegnung. Die Hausherren erwischten den besseren Start und gingen durch Xaver Deuble in der 18. Minute in Führung. Plauen brauchte lange, um offensiv Akzente zu setzen, kam aber im zweiten Durchgang durch eine Standardsituation zurück ins Spiel. In der 59. Minute bekamen die Gäste einen Foulelfmeter zugesprochen, der zum 1:1-Ausgleich verwandelt wurde (Torschütze nicht gemeldet). Trotz einiger Bemühungen auf beiden Seiten in der Schlussphase fielen keine weiteren Treffer mehr.
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