2026-02-20T12:29:42.904Z

Allgemeines

Lok Leipzig unaufhaltsam – Preussen schockt Erfurt – Zwickau mit 2:2

Regionalliga Nordost: Die Übersicht aller Partien des 24. Spieltags.

von red · Heute, 16:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Stefan Fiebiger/Lukas Thoms

In der Regionalliga Nordost bot die heutige Fortsetzung vom 24. Spieltag eine hochemotionale Achterbahnfahrt der Gefühle. Während der Spitzenreiter seine Vormachtstellung untermauerte, herrschte andernorts fassungsloses Schweigen über verpasste Gelegenheiten und späte Rückschläge, die den Kampf um die vorderen Plätze massiv beeinflussen.

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In einem packenden Berliner Duell musste der BFC Dynamo eine schmerzliche Heimniederlage gegen die Zweitvertretung von Hertha BSC II hinnehmen. Die Partie begann für die Hausherren zunächst wie erhofft, als Willi Theodor Reincke bereits in der 8. Minute die Führung zum 1:0 erzielte und die Fans träumen ließ. Doch die jungen Herthaner zeigten sich unbeeindruckt vom frühen Rückstand und schlugen eiskalt zurück. Oliver Rölke markierte in der 29. Minute den Ausgleich zum 1:1. Kurz vor dem Pausenpfiff drehte Boris Mamuzah Lum in der 45. Minute das Spiel komplett und traf zum 1:2. Den endgültigen K.o. versetzte Joel Richter den Gastgebern in der 53. Minute mit dem Treffer zum 1:3-Endstand.

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An der Gellertstraße erlebten 4842 Zuschauer eine historische Machtdemonstration des Chemnitzer FC gegen einen sichtlich überforderten SV Babelsberg 03. Es war die ganz große Show von Dejan Bozic, der die gegnerische Defensive im Alleingang zur Verzweiflung brachte. Den Torreigen eröffnete Dejan Bozic in der 39. Minute mit dem 1:0. Nach dem Seitenwechsel kannte die Dominanz keine Grenzen mehr: In der 57. Minute verwandelte Dejan Bozic einen Handelfmeter zum 2:0, ehe er nur vier Minuten später, in der 61. Minute, mit dem 3:0 seinen Hattrick perfekt machte. Doch sein Hunger war noch nicht gestillt; in der 69. Minute erhöhte Dejan Bozic mit seinem vierten Treffer des Tages auf 4:0. Kurz vor dem Ende schraubte Artur Mergel das Ergebnis in der 86. Minute auf 5:0 hoch. Den Gästen gelang durch Ardahan Yilmaz in der 88. Minute lediglich noch der Ehrentreffer zum 5:1-Endstand.

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Eine Sensation ereignete sich in Eilenburg, wo der abstiegsbedrohte FC Eilenburg den Tabellenzweiten FC Carl Zeiss Jena in die Knie zwang. Dabei begann das Spiel standesgemäß, als Nils Butzen die Thüringer in der 15. Minute mit 0:1 in Front brachte. Doch die Freude währte nur kurz, denn ein unglückliches Eigentor von Malik Talabidi in der 20. Minute bescherte den Gastgebern den 1:1-Ausgleich. Die Sensation nahm in der 37. Minute endgültig Gestalt an, als Aaron Henkel das Leder zum 2:1 in die Maschen jagte. Jena rannte in der Folge verzweifelt an, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden.

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In einem Spiel, das von taktischer Disziplin und einer frühen kalten Dusche geprägt war, musste der FC Rot-Weiß Erfurt vor 5911 Zuschauern eine bittere Heimniederlage einstecken. Der Aufsteiger BFC Preussen zeigte sich von der Kulisse völlig unbeeindruckt und schlug bereits in der Anfangsphase eiskalt zu. In der 5. Minute erzielte Nikolas Frank den Treffer zum 0:1, der sich am Ende als goldener Siegtreffer für die Gäste herausstellen sollte. Erfurt rannte in der Folge leidenschaftlich an, konnte den Abwehrriegel der Berliner jedoch nicht mehr knacken.

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Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die 3540 Zuschauer beim Aufeinandertreffen zwischen dem FSV Zwickau und der VSG Altglienicke. Die Partie war von Beginn an von hoher Intensität und Leidenschaft geprägt. In der 17. Minute brachte Cemal Sezer die Hausherren mit dem 1:0 in Führung und sorgte für großen Jubel auf den Rängen. Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste jedoch entschlossener aus der Kabine. In der 51. Minute verwandelte Jonas Nietfeld einen Foulelfmeter zum 1:1-Ausgleich. Die Schlussphase wurde dramatisch: Zwickau schien den Sieg bereits in der Tasche zu haben, als Maximilian Somnitz in der 81. Minute zum 2:1 traf. Doch die Berliner bewiesen Moral und schlugen in der 86. Minute durch Erik Tallig zurück, der zum 2:2-Endstand traf.

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Der Spitzenreiter 1. FC Lokomotive Leipzig unterstrich beim FSV 63 Luckenwalde seine Souveränität. Die Leipziger agierten wie ein echtes Top-Team. In der 30. Minute ging Lok in Führung, als Andreas Pollasch ein unglückliches Eigentor zum 0:1 unterlief. Dieser Rückschlag lähmte die Gastgeber sichtlich, was Lok nur zehn Minuten später bestrafte: In der 40. Minute erhöhte Dorian Cevis auf 0:2. Den endgültigen Schlusspunkt setzte Min-Gi Kang in der 90. Minute mit dem Treffer zum 0:3-Endstand. Durch diesen Auswärtssieg baut Lok Leipzig sein Konto auf 52 Punkte aus.

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Für FC Hertha 03 Zehlendorf ist fast jedes Spiel inzwischen ein Finale. Das Team ist Schlusslicht mit 8 Punkten aus 17 Spielen (14:33 Tore) und braucht dringend Ergebnisse. ZFC Meuselwitz steht mit 22 Punkten aus 19 Spielen auf Rang 11 und kann mit einem Sieg einen wichtigen Schritt weg von den unteren Plätzen machen.

Das Hinspiel gewann Meuselwitz knapp mit 2:1. Für Hertha 03 ist das Rückspiel eine Gelegenheit zur Revanche und ein möglicher Wendepunkt. Für Meuselwitz ist es ein Spiel, das auf dem Papier lösbar scheint – aber gerade solche Partien tragen im Abstiegskampf immer besondere Spannung.

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Ein Spiel mit völlig unterschiedlichen Tabellenzielen – und einem Hinspiel, das gezeigt hat, wie zäh diese Paarung werden kann. BSG Chemie Leipzig ist 16. mit 13 Punkten aus 19 Spielen (17:29 Tore) und kämpft ums Überleben. Hallescher FC steht auf Rang 4 mit 38 Punkten aus 21 Spielen (32:20 Tore) und hat den Blick klar nach oben gerichtet.

Das Hinspiel am 12.09.25 endete 0:0. Für Chemie ist das ein starkes Signal: Man kann Halle stoppen. Für den Halleschen FC ist es zugleich die Warnung, dass diese Aufgabe nicht über Namen entschieden wird. Ein weiteres Remis würde im Aufstiegsrennen wehtun, ein Sieg wäre für Chemie im Keller ein enormes Zeichen.

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