
Der 7. Spieltag der Regionalliga Nordost endete heute mit hochklassigen Partien und klaren Botschaften: Lok Leipzig und Erfurt bleiben im Titelrennen unaufhaltsam, Jena festigt die Spitzengruppe, während Babelsberg einen bitteren Rückschlag hinnehmen musste.
Der Hallesche FC kam gegen die BSG Chemie Leipzig nicht über ein 0:0 hinaus. Vor 12166 Zuschauern tat sich der Tabellenführer schwer, trotz spielerischer Überlegenheit den Ball im Tor unterzubringen. Die Gäste aus Leipzig verteidigten mit Leidenschaft und hielten ihr Gehäuse über 90 Minuten sauber. Kurz vor dem Ende schwächten sich die Gastgeber zusätzlich: Niclas Stierlin sah in der 90. Minute die Gelb-Rote Karte, obwohl er davor noch nicht verwarnt gewesen war. Damit bleibt Halle zwar ungeschlagen, musste jedoch den ersten Punktverlust der Saison hinnehmen. Chemie Leipzig holte derweil seinen ersten Zähler und kämpfte sich mit großem Einsatz in dieses Remis. Allerdings wurde das Spiel durch Ausschreitungen nach dem Abpfiff überschattet.
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Hertha BSC II und der BFC Dynamo lieferten sich ein intensives Duell, das am Ende 2:2 endete. Die Gäste legten furios los: Bereits in der 2. Minute brachte Rufat Dadashov den BFC Dynamo in Führung. Nach der Pause drehte die Hertha-Reserve auf. Soufian Gouram traf in der 54. Minute zum Ausgleich, ehe Shalva Ogbaidze in der 79. Minute die Partie zugunsten der Berliner Talente zu kippen schien. Doch der BFC Dynamo bewies Moral und kam nur vier Minuten später durch Rufat Dadashov zum 2:2-Endstand.
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Die VSG Altglienicke feierte einen 3:0-Heimsieg gegen den FSV Zwickau und bleibt damit weiter im Spitzenfeld der Liga. Jonas Nietfeld brachte die Gastgeber mit seinem Treffer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte in Führung. Nach dem Seitenwechsel legte Jonas Saliger in der 71. Minute nach, ehe erneut Jonas Nietfeld nur zwei Minuten später den Endstand von 3:0 herstellte.
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Der 1. FC Magdeburg II und der Greifswalder FC trennten sich mit einem 1:1. Enis Bytyqi verwandelte in der 48. Minute einen Foulelfmeter zur Führung für die Gastgeber. Doch das Spiel kippte, als Mihailo Trkulja in der 71. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste. In Überzahl drückten die Gäste auf den Ausgleich und wurden in der 82. Minute belohnt, als Edgar Kaizer zum 1:1 traf.
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Vor 4468 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion machte Lok Leipzig früh klar, dass die Punkte an diesem Nachmittag nicht aus der Messestadt entführt werden würden. Schon in der 7. Minute brachte Ayodele Adetula die Gastgeber in Führung. Wenig später erhöhte Stefan Maderer per Foulelfmeter in der 12. Minute auf 2:0. Lok spielte wie entfesselt und belohnte sich noch vor der Pause mit zwei weiteren Treffern: Ayodele Adetula traf in der 41. und 42. Minute doppelt und schnürte damit seinen Dreierpack.
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Mehr als 6000 Zuschauer sorgten für eine imposante Kulisse, die Jena beflügelte. Nach einem intensiven ersten Durchgang sorgte Malik Talabidi in der 41. Minute für die Führung. Eilenburg kämpfte um den Ausgleich, doch Jena blieb konsequent und erhöhte durch Timon Burmeister in der 76. Minute auf 2:0. Mit diesem Sieg hält der FC Carl Zeiss den Anschluss an die Spitze.
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Die 370 Zuschauer erlebten ein Spiel, das besonders durch Standards und Effizienz entschieden wurde. Andy Trübenbach brachte Meuselwitz per Handelfmeter in der 43. Minute in Führung. Direkt nach der Pause erhöhte Florian Hansch in der 48. Minute auf 2:0. Zehlendorf steckte nicht auf und kam in der 68. Minute durch Ron Wachs noch zum Anschlusstreffer. Trotz dieser spannenden Schlussphase brachte der ZFC den knappen Vorsprung über die Zeit und festigte seine Position im Mittelfeld.
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Die 820 Zuschauer in Berlin sahen ein packendes Duell, in dem die Gastgeber zunächst mutig auftraten. Lenny Stein brachte Preussen bereits in der 7. Minute in Führung. Doch Erfurt schlug zurück: Stanislav Fehler glich in der 24. Minute aus, Sofiane Ikene sorgte in der 39. Minute für das 2:1. Nach dem Platzverweis für Lenny Stein in der 75. Minute wurde es schwer für Preussen. Zwar traf Nikolas Frank in der 58. Minute noch zum 2:2, doch ein Eigentor von Stephan Brehmer in der 80. Minute brachte die Gäste erneut nach vorne. Nur vier Minuten später entschied Sofiane Ikene mit seinem zweiten Treffer die Partie.
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Im Karl-Liebknecht-Stadion mussten die Fans von Babelsberg eine schmerzhafte Heimniederlage hinnehmen. In einer hart umkämpften Begegnung entschied ein Strafstoß die Partie: Dejan Bozic verwandelte in der 42. Minute den fälligen Elfmeter für Chemnitz. Babelsberg drängte danach auf den Ausgleich, scheiterte aber immer wieder an der gut organisierten Defensive der Gäste. Am Ende jubelte Chemnitz über drei ganz wichtige Punkte, während Babelsberg den Sprung ins obere Tabellendrittel verpasste.
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