
Der heutige Abschluss des 12. Spieltags in der Regionalliga Nordost bot Emotionen, Tore und Dramatik. Vor allem das Leipziger Derby sorgte für Gänsehaut, während Hertha BSC II und der ZFC Meuselwitz wichtige Zähler im Tabellenkeller sammelten.
Der FC Carl Zeiss Jena hat seine Ambitionen eindrucksvoll untermauert. Schon in der Anfangsphase spielte der Favorit dominant und ging früh in Führung. Nils Butzen traf in der vierten Minute und brachte die Thüringer damit auf Kurs. Das Heimteam blieb auch danach das klar bessere Team, suchte immer wieder den direkten Weg zum Tor und belohnte sich in der 36. Minute mit dem 2:0 durch Alexander Prokopenko. Nach der Pause kam der Aufsteiger aus Berlin besser ins Spiel. Der BFC Preussen kämpfte sich in die Partie zurück und erhielt in der 66. Minute einen Strafstoß zugesprochen, den Lenny Stein verwandelte. In der Schlussphase machte Jena den Deckel drauf, als Kay Seidemann (90.+3) zum 3:1 traf.
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Der FSV 63 Luckenwalde bleibt die positive Überraschung dieser Spielzeit. Beim Auswärtsspiel in Eilenburg präsentierte sich die Mannschaft abgezockt. Nach einer guten halben Stunde nutzte Simon Gollnack eine Chance der Gäste und traf zur Führung. Der FSV spielte danach mit Ruhe und Kontrolle, während Eilenburg zwar kämpfte, aber in der Offensive kaum Akzente setzen konnte. In der Nachspielzeit setzte Luckenwalde den Schlusspunkt. Tim Luis Maciejewski erzielte das 0:2.

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In einer umkämpften Partie zwischen dem FSV Zwickau und dem Greifswalder FC setzte sich am Ende die größere Entschlossenheit der Gastgeber durch. Nach zähem Beginn war es in der 72. Minute Daniel Haubner, der mit seinem Treffer das Spiel entschied. Zwickau zeigte den längeren Atem und sicherte sich mit diesem Sieg drei wichtige Punkte. Greifswald hingegen bleibt in der Krise. Zwar hielt die Mannschaft lange gut dagegen, doch in der Offensive fehlte die Durchschlagskraft. Für Zwickau bedeutet der sechste Saisonsieg den Sprung auf 21 Punkte.
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Endlich durfte Zehlendorf jubeln. Nach elf sieglosen Partien gelang der Mannschaft im Berliner Stadtduell gegen den BFC Dynamo der ersehnte Befreiungsschlag. Nach der Pause traf Niklas Doll in der 49. Minute zur Führung. Doch der BFC schlug nur zehn Minuten später zurück: Willi Theodor Reincke glich in der 59. Minute aus. Das Spiel blieb offen, ehe Nanitonda Quiala in der fünften Minute der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer zum 2:1 erzielte. Pure Erleichterung in Zehlendorf – der erste Saisonsieg war perfekt. Für den BFC Dynamo dagegen war die Niederlage ein Rückschlag, der die Sorgen im Tabellenmittelfeld vergrößert.
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Im Duell zweier Spitzenteams trennten sich die VSG Altglienicke und der Hallesche FC 1:1. Lange neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld, ehe die Partie im zweiten Durchgang Fahrt aufnahm. In der 70. Minute verwandelte Fatlum Elezi einen Foulelfmeter zur Führung für die Gäste. Altglienicke erhöhte danach den Druck und kam in der 87. Minute durch Elidon Qenaj zum Ausgleich. Beide Teams lieferten sich ein intensives, kampfbetontes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten.
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Der FC Rot-Weiß Erfurt startete furios in Babelsberg. Bereits in der vierten Minute erzielte Raphael Assibey-Mensah die Führung, zwei Minuten später legte Benjika Caciel zum 2:0 nach. Mit diesem Doppelschlag war das Spiel früh entschieden. Babelsberg kämpfte sich in die Partie zurück und hätte in der 56. Minute den Anschluss schaffen können, doch Maurice Covic vergab einen Handelfmeter. Erfurt verteidigte anschließend konzentriert und brachte den Vorsprung über die Zeit. Es war der achte Saisonsieg für die Thüringer. Babelsberg hingegen bleibt nach der sechsten Niederlage im Mittelfeld der Tabelle stecken.

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Vor der beeindruckenden Kulisse von 11121 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion entschied Lok Leipzig das traditionsreiche Stadtderby mit 2:0 für sich. Nach einer intensiven ersten Halbzeit brachte Jonas Arcalean die Hausherren in der 55. Minute in Führung. Stefan Maderer sorgte in der 76. Minute mit dem zweiten Treffer für die endgültige Entscheidung. Lok kontrollierte über weite Strecken das Spiel und ließ dem Rivalen aus Leutzsch kaum Räume. Mit dem zehnten Saisonsieg festigt die Mannschaft die Tabellenführung, während Chemie weiter am Tabellenende festhängt.
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Die Hertha-Reserve feierte gegen den Chemnitzer FC einen wichtigen 2:0-Erfolg. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit brachte Änis Ben-Hatira die Gastgeber in der 59. Minute in Führung. Acht Minuten später erhöhte Jeremy Dudziak auf 2:0 und stellte den Endstand her. Für Chemnitz war es ein bitterer Nachmittag. Die Herthaner dagegen zeigten eine geschlossene Mannschaftsleistung und kletterten mit dem Sieg.
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Der ZFC Meuselwitz und die Zweitvertretung des 1. FC Magdeburg lieferten sich ein intensives Duell, das 1:1 endete. Aleksa Marusic brachte die Gäste bereits in der 6. Minute in Führung. Doch die Partie wurde hektisch: Magdeburgs Mihailo Trkulja sah in der 38. Minute die Rote Karte, kurz vor Schluss traf auch ZFC-Spieler Eric Stiller (90.) die gleiche Strafe. In der vierten Minute der Nachspielzeit erzielte Cemal Kaymaz den späten Ausgleich für Meuselwitz. Damit erkämpfte der ZFC einen wertvollen Punkt.
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