
Die Regionalliga Nordost zeigte sich in den heutigen Partien des 11. Spieltags einmal mehr von ihrer spannungsgeladenen Seite. Während der 1. FC Lokomotive Leipzig mit einem Sieg im Topspiel bei Rot-Weiß Erfurt die Spitzenposition übernahm, erkämpfte sich der FSV 63 Luckenwalde zuhause ein Remis gegen den FC Carl Zeiss Jena. Außerdem sorgte Schlusslicht Hertha 03 Zehlendorf mit einem 3:3 gegen den SV Babelsberg 03 für eine Überraschung.
An der Ostsee sahen die Zuschauer eine umkämpfte Partie. Der Greifswalder FC ging kurz vor der Pause in Führung: In der 40. Minute traf David Vogt für die Hausherren. Doch der Aufsteiger BFC Preussen steckte nicht auf und belohnte sich im zweiten Durchgang. In der 80. Minute erzielte Niklas Brandt den Ausgleichstreffer. Am Ende stand ein Remis, das Greifswald jedoch nicht wirklich hilft, da die Mannschaft weiterhin tief im Tabellenkeller steckt. Preussen dagegen bleibt mit nun 16 Punkten im gesicherten Mittelfeld.
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Für den BFC Dynamo war es ein erlösender Nachmittag. Nach zuvor neun Punkten aus zehn Spielen gelang gegen den FSV Zwickau ein Dreier. In der 76. Minute fiel die Entscheidung: Leandro Putaro verwandelte einen Foulelfmeter und brachte den Hauptstadtklub damit auf Kurs. Mit diesem knappen 1:0-Sieg verschaffte sich der BFC Dynamo etwas Luft im Tabellenkeller.
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Das Duell im Alfred-Kunze-Sportpark brachte eine faustdicke Überraschung. Die BSG Chemie Leipzig, bis dato Tabellen-17., besiegte den Favoriten VSG Altglienicke klar mit 3:0. Überragender Mann war Stanley Ratifo, der mit einem Dreierpack den Nachmittag prägte. Zunächst traf er in der 26. Minute zum 1:0, erhöhte in der 55. Minute auf 2:0 und sorgte in der 71. Minute mit seinem dritten Treffer für den Endstand. Chemie feiert damit erst den zweiten Saisonsieg. Für Altglienicke war es ein herber Rückschlag.

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Der Hallesche FC bleibt zuhause eine Macht. Gegen den ZFC Meuselwitz erzielten die Saalestädter den entscheidenden Treffer in der 59. Minute, als Julien Damelang seine Farben in Führung brachte. Zwar musste Halle nach der 76. Minute in Unterzahl agieren, weil Niklas Landgraf die Gelb-Rote Karte sah, doch die Gastgeber verteidigten ihren Vorsprung leidenschaftlich.

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Vor 4143 Zuschauern entwickelte sich in Chemnitz ein packendes Duell. Der FC Eilenburg erwischte den besseren Start: In der 6. Minute traf Kurt Pestel zur frühen Führung. Der Chemnitzer FC ließ sich nicht beirren und schlug nur acht Minuten später zurück, als Dejan Bozic in der 14. Minute den Ausgleich markierte. Kurz vor der Pause drehte Maurizio Grimaldi in der 43. Minute das Spiel zugunsten der Himmelblauen. Doch der zweite Durchgang brachte Turbulenzen. In der 63. Minute sah Dejan Bozic die Rote Karte und schwächte seine Mannschaft. Chemnitz schien den knappen Vorsprung dennoch über die Zeit zu retten, doch in der vierten Minute der Nachspielzeit schlug Eilenburg zurück: William Kallenbach traf zum 2:2-Ausgleich. Für Chemnitz war es ein herber Dämpfer, während Eilenburg mit dem späten Punktgewinn seine Hoffnungen im Abstiegskampf am Leben hält.
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Die 786 Zuschauer in Zehlendorf erlebten ein wahres Torfestival, das an Spannung kaum zu überbieten war. Noah Jones brachte die Gastgeber in der 25. Minute in Führung, doch Luis Müller glich nur sieben Minuten später für Babelsberg aus. Kurz vor der Pause stellte Stanley Keller das 2:1 für Zehlendorf her. Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Babelsberg zurück: Maurice Covic traf in der 71. Minute zum Ausgleich. Als Iba May in der 84. Minute zum 3:2 für die Hausherren traf, schien die Überraschung perfekt. Doch Alexander Leon Georgiadi rettete den Gästen in der Nachspielzeit mit dem 3:3 noch einen Punkt.
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Vor 1205 Zuschauern lieferte Luckenwalde dem Titelkandidaten aus Jena einen leidenschaftlichen Kampf. Bereits in der 22. Minute brachte Nils Butzen die Gäste in Führung. Doch die Gastgeber hielten dagegen und profitierten ab der 39. Minute von einer Gelb-Roten Karte gegen Patrick Weihrauch. In Unterzahl tat sich Jena schwer, den Vorsprung auszubauen. Luckenwalde witterte seine Chance und kam in der 83. Minute durch Remo Merke zum Ausgleich. Ein Punkt, der sich für die Gastgeber wie ein kleiner Sieg anfühlt, während Jena im Titelrennen zwei Zähler liegen ließ.
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Das Spitzenspiel vor 8524 Zuschauern im Steigerwaldstadion war bereits nach 20 Minuten entschieden. Lok Leipzig erwischte einen Traumstart: Ayodele Adetula traf in der 1. Minute zur Führung, Farid Abderrahmane erhöhte in der 19. Minute per Foulelfmeter auf 2:0. Erfurt versuchte, zurück ins Spiel zu finden, doch die Gäste standen defensiv stabil und ließen wenig zu. Als Sofiane Ikene in der 80. Minute mit Gelb-Rot vom Platz musste, schwanden die Hoffnungen der Thüringer endgültig. Mit diesem Sieg übernimmt Lok Leipzig die Tabellenführung und setzt im Titelrennen ein deutliches Ausrufezeichen.
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