
Mutterstadt. Gelöste Stimmung bei den Fußballern der Spvgg. Ingelheim: Mit einem 4:3 (0:2)-Erfolg bei Tabellennachbar FG 08 Mutterstadt hat die Elf vom Blumengarten ihre Negativserie beendet und zugleich die letzten Zweifel am Klassenverbleib weggewischt. "Das war ein ganz wichtiges Spiel", betonte Ingelheims Cheftrainer Johannes Schön. "Es hatte sich angekündigt, dass wir auf dieses Gamechanger-Spiel hinarbeiten – und diesmal war der Spielverlauf perfekt."
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Nach sieben Minuten passierte der Spielvereinigung ein riesiger Fauxpas, als sie bei eigenem Ballbesitz auf dem rutschigen Platz flach aufbauen wollte. Fabio Reithermann steuerte in der Folge allein auf Bastian Rossmanith zu und schob zum 1:0 ein (5.). "Trotzdem hatten wir zu diesem Zeitpunkt eigentlich mehr vom Spiel gehabt", urteilte Schön.
Und es kam noch schlimmer. "Da hat man unser bekanntes Problem gesehen, die Tiefen nicht richtig zu verteidigen. Nach einem einfachen langen Ball haben wir auf der ballentfernten Seite nicht konsequent verteidigt." David Gerner lief relativ entspannt auf den Ingelheimer Kasten zu – 2:0 (13.). "Zwei billige Tore, die bitter waren", befand Schön und reagierte. Luki Schmitt wurde auf der Innenverteidigerposition gegen Tobias Brodhäcker ausgetauscht. "Tobi hat das überragend gut gemacht", schwärmte der Coach. "Aber auch Luca Kurth hat als junger Spieler ein ganz großes Zeichen für seine Zukunft gesetzt."
Entscheidend für die Wende war laut Schön freilich "die überragende Halbzeitansprache von meinem Co-Trainer Eric Oehler aus der Emotion heraus – er hat die Jungs am Herz gepackt". Nach dem Motto: "Ihr seid jetzt einfach mal dran, diesen Bock umzustoßen." Genau das taten die Ingelheimer mit Bravour. Torschützen: Tom Zimmer (65., 70.), Francesco Teodonno (66., Elfmeter) und der eingewechselte Nando Sousa De Brito (80.). Das 3:4 durch Bleard Zeqiraj (90.+3) tat nicht mehr viel zur Sache. "Wichtig für die Jungs, dass sie aus eigener Kraft den Nichtabstieg klargemacht haben", urteilte Schön. "Wie sie es nach der Pause gemacht haben, darauf kann man sehr stolz sein."
Spvgg. Ingelheim: Rossmanith; Zimmer, Pieper, Schmitt (36. Brodhäcker), Degenhardt (66. Sousa De Brito), Stavridis, Kurth, Mukanya (57. Mielitz), Trost, Reitemeyer (46. Becker), Teodonno (83. Fetzer).