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LL: Derbyheld Horvat sichert SV Gimbsheim den Sieg

Kapitän und Routinier des SV Gimbsheim trifft im Landesliga-Derby beim VfR Wormatia Worms II entscheidend

von Michael Mayer · 17.08.2025, 19:00 Uhr · 0 Leser
„Alt“ schlägt „jung“: Routinier Mor Horvath (rechts) vom SV Gimbsheim im Duell mit Wormatia-Talent Lukas Sundin.	Foto: Dirigo/pakalski-press
„Alt“ schlägt „jung“: Routinier Mor Horvath (rechts) vom SV Gimbsheim im Duell mit Wormatia-Talent Lukas Sundin. Foto: Dirigo/pakalski-press

Worms. Das Landesliga-Derby zwischen der Reserve des VfR Wormatia Worms und dem SV Gimbsheim endete 0:1. Die Gimbsheimer bleiben damit auch im dritten Spiel unbesiegt und überholen die Wormser in der Tabelle.

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Kopfballstafette bringt den Ball zum Torschützen

Das Tor des Tages fiel in der 58. Minute. Einen Freistoß von Gimbsheims Sebastian Schulz konnte die Mauer zwar entschärfen, aus der Gefahrenzone brachten die Wormaten die Kugel aber nicht. Stattdessen landete der Ball nach einer von Freund und Feind fabrizierten Kopfballstafette vor den Füßen von Mor Horvat, dessen Schuss aus zehn Metern für John Dos Santos nicht zu halten war.

Gelbe Karte Plus für Horvats Team ohne Folgen

Ausgerechnet der ehemalige Wormatia-Spieler Horvat, dessen Gelbe Karte Plus in der ersten Hälfte für Diskussionsstoff gesorgt hatte. Nach einem vermeintlichen Foul hatte der den Pfiff von Schiedsrichterin Alise Kibsgaard-Mörsdorf mit den Worten „Nicht dein Ernst“ kommentiert, wohl auch deshalb, da kurz zuvor ein hartes Einsteigen eines Wormaten gegen Schulz ohne Folge blieb. „Zum einen war es kein Foul von Mor, zum anderen ist er unser Kapitän und darf auch mal was sagen. Ihn da runterzustellen, das geht einfach nicht“, fand SV-Trainer Steven Jones, der seine Farben Ende der ersten Halbzeit deshalb in Unterzahl agieren sah.

Letztlich ohne Folgen. Dennoch: „So eine Entscheidung kann das Spiel entscheiden. Ich habe der Schiedsrichterin das noch einmal mit auf den Weg gegeben.“ Auch zu zehnt verteidigten die Gimbsheimer die vor allem im ersten Durchgang sehr spielfreudig gestalteten Angriffe der Wormser gut weg. Nur einmal, in der 9. Minute, kamen die Gastgeber so richtig gefährlich vors Tor, doch Gimbsheims Keeper Enes Aslan, der anstelle von Niklas Radmacher zwischen den Pfosten stand, parierte sowohl den Kopfball von Amir Moore als auch den Nachschuss von Emir Kolbüken. Auf der anderen Seite konnte sich Dos Santos auszeichnen, als er einen Schuss von Reda Chkifa (21.) auf die kurze Ecke hielt.

VfR-Trainer Weisenborn dennoch zufrieden

Obwohl nichts Zählbares heraussprang, war VfR-Trainer Björn Weisenborn mit der ersten Hälfte sehr zufrieden. „Da haben wir sowohl mit als auch gegen den Ball gut gespielt. Nach der Pause wurden wir zunehmend hektisch, teils chaotisch. Einfache Dinge klappten nicht mehr“, so Weisenborn. Zu zwei guten Torabschlüssen kamen die Wormaten trotzdem. In der 48. Minute kam der stets quirlige Lukas Sundin auf der linken Seite an Gimbsheims Artur Schreier vorbei und bediente Emir Kolbüken, der den Ball um den Pfosten herumzirkelte – vorbei. Auch in der 70. Minute kam Kolbüken noch einem zum Abschluss, Aslan konnte aber aus kurzer Distanz den Ausgleich verhindern. „Das Spiel hätte auch andersherum ausgehen können“, fand Weisenborn, der von einem „qualitativ guten Landesliga-Spiel“ sprach. Dem stimmte Steven Jones zu. „Es war ein sehr enges Spiel. Die Wormatia ist sehr spielfreudig, wenn man sie spielen lässt. Wir sind mit unserem Auftritt sehr zufrieden.“