
Der jüngste Beleg: ein 2:0-Erfolg gegen den 1. FC Nürnberg, der vor allem wegen einer Szene im Gedächtnis bleibt. Talent Axel Tape traf nach einem Solo über beinahe den gesamten Platz. Ein Tor, das sinnbildlich für die aktuelle Verfassung der Mannschaft steht. Mutig, dynamisch, entschlossen.
Tape nahm den Ball tief in der eigenen Hälfte auf, ließ mehrere Gegenspieler stehen und blieb auch vor dem Tor eiskalt. Eine Einzelaktion, die nicht nur die individuelle Klasse unterstreicht, sondern auch das Selbstverständnis der Leverkusener U19 widerspiegelt: Verantwortung übernehmen, Räume attackieren, Spiele aktiv gestalten.
Die Mannschaft präsentiert sich bislang äußerst stabil, verteidigt kompakt und tritt gleichzeitig mit viel Tempo nach vorne auf. Gegen den SC Paderborn gewann die Mannschaft am ersten Spieltag 4:1 und konnte eine Woche später beim gewohnt starken Nachwuchs des FSV Mainz 05 ein 3:3 erspielen. Besonders auffällig ist die Balance zwischen taktischer Disziplin und individueller Freiheit. Ein Merkmal, das im modernen Nachwuchsfußball immer stärker gefragt ist.
Dass sich einzelne Spieler dabei immer wieder in den Vordergrund spielen, ist Teil des Konzepts. Die Nachwuchsliga dient nicht nur der Tabellenplatzierung, sondern vor allem als Bühne für Talente auf dem Weg in den Seniorenbereich. Aktionen wie das Solo von Tape, der immer wieder zum Profi-Kader dazustößt, stehen sinnbildlich dafür.
Für den weiteren Verlauf wird entscheidend sein, wie konstant die U19 dieses Niveau halten kann. Die Leistungsdichte in der Nachwuchsliga ist hoch, Schwankungen gehören zum Entwicklungsprozess.
Aktuell liefern die Tabellenführung, spielerische Fortschritte und individuelle Glanzmomente ein starkes Gesamtbild des U19-Teams.