
Für den TuS Wagenfeld endet am Sonntag eine starke Bezirksliga-Saison mit einem Heimspiel gegen den bereits abgestiegenen TuS Sulingen. Auch wenn sportlich keine großen Entscheidungen mehr anstehen, ist die Motivation im Lager der Gastgeber ungebrochen. „Wir wollen das letzte Spiel gewinnen“, betont Trainer Michael Hohnstedt. „Das ist für uns ganz klar.“
„Eine sehr gute Saison – die wollen wir jetzt positiv beenden“
Wagenfeld steht mit 53 Punkten auf Rang sechs und kann mit einem weiteren Sieg sogar noch den punktgleichen SC Twistringen überholen. Unabhängig davon überwiegt die Zufriedenheit mit der gesamten Spielzeit: „Es war eine hervorragende Rückrunde und insgesamt eine sehr gute Saison – gerade im ersten Jahr in der Bezirksliga.“
Letztes Spiel mit verdientem Personal
Trotz der klaren Zielsetzung für das Finale denkt Hohnstedt auch an die Breite des Kaders: „Einige Spieler werden etwas mehr Spielzeit bekommen, die sich das über die Saison hinweg verdient haben.“ Wer genau aufläuft, will der Coach nicht verraten. Sicher sei jedoch: „Wir werden eine Mannschaft aufstellen, die unbedingt das letzte Spiel gewinnen will.“
Der Gegner TuS Sulingen, seit dem vergangenen Wochenende abgestiegen, bleibt für Hohnstedt schwer einzuschätzen. „Es ist natürlich bitter, dass Sulingen runtergeht – auch aus unserer Sicht, weil es ein Zuschauermagnet in der Region war“, sagt er. „Man weiß nie, wie eine Mannschaft auftritt, die schon abgestiegen ist. Aber ich kenne Mehmet, den Trainer, gut – er wird alles dafür tun, dass sich sein Team ordentlich verabschiedet.“
Respekt vor Sulinger Offensivgefahr
Trotz des klaren Favoritenstatus’ will Wagenfeld den Gegner nicht unterschätzen. „TuS Sulingen ist offensiv gefährlich, Fyn Hollmeyer geht nicht umsonst in die Landesliga“, warnt Hohnstedt. „Wir wissen also, was auf uns zukommt.“
Gleichzeitig gilt der Fokus vor allem dem eigenen Spiel – und dem eigenen Saisonabschluss. „Wir sollten nicht auf Sulingen schauen, sondern auf das, was wir geschafft haben. Und das war einfach stark.“ Im Anschluss soll gefeiert werden – mit Fans, Freunden, Sponsoren und ein wenig Freibier.
Ein Kapitel endet, das nächste beginnt bald
Mit einem möglichen Dreier könnte Wagenfeld die Spielzeit mit 56 Punkten abschließen – ein Ergebnis, das intern für Begeisterung sorgt. „Wenn wir am Ende auf die Tabelle gucken, werden wir sagen: Wahnsinn, das war schon eine geile Saison“, so Hohnstedt abschließend. Nach einer kurzen Pause beginnt Ende Juni bereits die Vorbereitung auf die nächste Spielzeit – das nächste Kapitel ist nicht mehr fern.