2026-06-03T09:07:03.210Z

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Letzte Chance auf das Wunder: Germania empfängt Todesfelde

Der 1. FC Germania Egestorf-Langreder steht vor dem abschließenden Spiel der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord. Gegen den SV Todesfelde zählt nur ein Sieg – und selbst dann wäre Schützenhilfe nötig.

von red · Heute, 13:14 Uhr · 0 Leser
– Foto: Imago Images

Für den 1. FC Germania Egestorf-Langreder geht es am Sonntag um 14 Uhr im Heimspiel gegen den SV Todesfelde um einen versöhnlichen Abschluss der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt stehen die Niedersachsen mit null Punkten am Tabellenende der Vierergruppe.

Zwei Spiele, zwei Niederlagen – die Ausgangslage für den 1. FC Germania Egestorf-Langreder vor dem letzten Spieltag der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord ist alles andere als einfach. Nach dem 1:4 gegen den Eimsbütteler TV und dem unglücklichen 2:3 beim Blumenthaler SV belegt die Mannschaft von Trainer Boris Besovic mit null Punkten den vierten Platz der Vierergruppe.

Am Sonntag empfängt Germania den SV Todesfelde, der nach seinem 2:0 gegen Blumenthal und der 3:5-Niederlage in Eimsbüttel mit drei Punkten auf Rang zwei steht. Parallel trifft Spitzenreiter Eimsbütteler TV auf den Blumenthaler SV.

Trotz der schwierigen Tabellenkonstellation will sich Germania mit einer starken Leistung aus der Aufstiegsrunde verabschieden. Besovic glaubt weiterhin an die Qualität seiner Mannschaft. „Unserer Mannschaft ist immer etwas zuzutrauen. Eine ähnliche Situation kennen wir bereits aus der Liga. Auch jetzt haben wir nichts mehr zu verlieren“, betont der Trainer.

Besovic: „Wir müssen über 90 Minuten an unserer Leistungsgrenze spielen“

Der Germania-Coach sieht sein Team grundsätzlich in der Lage, jeden Gegner der Gruppe zu schlagen. „Wir wissen, dass wir jeden Gegner auf diesem Niveau schlagen können. Und wir wissen, dass wir an einem guten Tag auch jeden Gegner deutlich schlagen können“, sagt Besovic.

Gleichzeitig mahnt er jedoch zur Konstanz. In den bisherigen Partien zeigte Germania immer wieder gute Ansätze, konnte diese aber nicht über die gesamte Spielzeit aufrechterhalten. „Klar ist aber auch: Es reicht nicht, unser Können nur phasenweise abzurufen. Wir müssen über 90 Minuten an unserer Leistungsgrenze spielen. Genau das werden wir am Sonntag auf den Platz bringen. Das ist unser Anspruch.“

Der Fokus liege ausschließlich auf der eigenen Aufgabe. „Unser Fokus liegt auf uns und auf unserer Aufgabe. Wir fahren am Sonntag nach Oberneuland, um unser Spiel zu gewinnen. Und dann werden wir sehen, wofür es am Ende reicht“, erklärt Besovic. Unabhängig von den Ergebnissen auf den anderen Plätzen will Germania damit noch einmal unterstreichen, warum die Mannschaft in der Oberliga Niedersachsen bis zum Schluss um den Aufstieg mitgespielt hat.