
Ingelheim. Wenn das so weitergeht, dann wird das eine ruhige Saison für die Landesliga-Fußballer der Spvgg. Ingelheim. Nach dem überraschenden 5:2 (2:0)-Kantersieg gegen den Rangfünften TSV Billigheim-Ingenheim haben sich die Kicker von Coach Johannes Schön auf Platz zehn verbessert – und sind nur noch vier Zähler von der oberen Hälfte entfernt.
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Mann des Tages auf dem Kunstrasen am Blumengarten war Leon Reitemeyer, der neben Sandro Zey in der Spitze spielte, sich gleich viermal in die Torschützenliste eintrug – und damit so stark vor dem Kasten auftrumpfte wie noch nie (11., 51., 59., 73.). Die Führung für die Ingelheimer hatte Tom Zimmer bereits in der zweiten Minute besorgt. Die Ehrentreffer für die Südpfälzer markierten Max Nauerth (70., nach einem Schiedsrichter-Ball und einer Uneinigkeit zweier Ingelheimer) und Henry Liebel (85.).
„Entscheidend war, dass wir aus unseren ersten beiden Chancen zwei Tore gemacht haben“, erläuterte Lukas Manneck, verletzter Kapitän der Spielvereinigung. Der erste Treffer entsprang einem Diagonalball von Julius Haas auf die rechte Seite. Jakob Michel drang durch bis zur Grundlinie. Flanke auf den zweiten Pfosten. Kopfball Tom Zimmer – 1:0. „Wir konnten zügig das 2:0 nachlegen und hatten das Spiel komplett im Griff“, betonte Manneck. „Wir waren in allen Belangen überlegen, haben uns nicht anstecken lassen von irgendeiner Hitzigkeit, irgendeinem Rumgeschreie oder sonst irgendetwas.“ Die Schön-Elf spielte eine prima Kugel, wirkte ausgesprochen souverän.
Nachdem Reitemeyer beim 2:0 einen Steckpass verwertet hatte, profitierte der im August 20 Jahre alt gewordene Angreifer beim 3:0 von einer überragenden Balleroberung Michels und Zimmer-Querpass von rechts. Dem vierten Treffer ging ein Doppelpass von Zimmer und Jonathan Trost voraus. Michel passte in den Rückraum, von wo aus Reitemeyer den Ball überlegt ins lange Eck schob. Resümee von Manneck: „Das war eine super Leistung von uns. Wir waren super konzentriert, haben geil gespielt, sind immer total ruhig geblieben. Wir haben den Gegner wirklich in allen Belangen dominiert.“
Spvgg. Ingelheim: Rossmanith – Sponheimer, Haas, Philippi – Michel (84. Rausch), Lorenz (58. Trost), Sousa de Brito (73. Pieper), Förstel – Zimmer (77. Teodonno) – Reitemeyer, Zey (65. Becker).