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Leitwolf in der Hintermannschaft: Routinier Carlo Schick geht in Gräfelfing voran

von Tobias Empl · 18.11.2025, 07:52 Uhr · 0 Leser
Er ist der Leitwolf des TSV Gräfelfing: Carlo Schick.
Er ist der Leitwolf des TSV Gräfelfing: Carlo Schick. – Foto: Jan Konarski

Wölfe-Innenverteidiger avanciert immer weiter zum Leitwolf des TSV Gräfelfing. Jetzt trifft der Defensivspezialist sogar schon selbst.

Wenn Innenverteidiger sich in die Torschützenliste eintragen, dann fast immer nach Standards – meistens sind sie aufgrund ihrer Kopfballstärke bei Eckbällen oder Freistößen mit vorne und in diesen Situationen erfolgreich. Am Samstag bei der knappen 2:3-Niederlage des TSV Gräfelfing gegen den FC Alte Haide-DSC München traf mit Carlo Schick ein Spieler aus dem Abwehrzentrum der Wölfe hingegen aus dem Spiel heraus. Der Defensivspezialist schaltete sich ins Angriffsspiel mit ein und verwertete einen an die Strafraumkante zurückgelegten Ball per Distanzschuss zum 2:3-Anschlusstreffer.

„Er ist seit Wochen unser bester Spieler.“

Andreas Gries

Für TSV-Trainer Andreas Gries war dies keine Überraschung, ist Schick doch aktuell in starker Verfassung. „Er wollte es erzwingen, er ist seit Wochen unser bester Spieler“, sagt Gries über seinen Leitwolf in der Hintermannschaft. Dass der 34-Jährige in der Anfangsphase einen Strafstoß verursacht hatte, wollte ihm Gräfelfings Coach gegen den cleveren Alte-Haide-Angreifer nicht zum Vorwurf machen. Mit seinem Anschlusstreffer gab der Routinier das Signal zur Schlussoffensive. Diese war – auch aufgrund von zwei aberkannten Toren – allerdings nicht von Erfolg gekrönt.