
Wenn der SV Olympia Laxten am kommenden Spieltag auf SV Vorwärts Nordhorn II trifft, begegnen sich zwei Mannschaften aus dem Tabellenmittelfeld, deren Ausgangslage eng beieinanderliegt – und doch mit unterschiedlicher Dynamik.
Laxten rangiert derzeit mit 26 Punkten auf Platz zwölf, während Vorwärts II mit 32 Zählern den sechsten Tabellenplatz belegt. Der Abstand wirkt auf den ersten Blick deutlich, tatsächlich aber könnte ein Erfolg für Olympia die Konstellation im Mittelfeld spürbar verdichten. Beide Teams bewegen sich in einer Phase der Saison, in der jeder Punkt das Tableau merklich verschiebt.
Laxtens Trainer Daniel Holtgers rechnet mit einer anspruchsvollen Aufgabe: „Wir erwarten einen spielstarken Gegner. Gerade in der ersten Hälfte der Hinrunde hat Vorwärts seine Qualität bewiesen.“ Die Nordhorner Reserve hat sich insbesondere in der frühen Saisonphase stabil präsentiert und sich damit in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt.
Das Hinspiel ist in Laxten noch präsent – allerdings nicht in guter Erinnerung. „Im Hinspiel waren wir nicht voll da. Waren zu ungefährlich!“, so Holtgers rückblickend. Zudem musste seine Mannschaft damals eine Halbzeit lang in Unterzahl agieren: „Außerdem haben wir auf Grund einer unglücklichen roten Karte eine Halbzeit lang mit einem Mann weniger gespielt.“ Entsprechend klar ist die Zielsetzung für das Rückspiel: „Wir wollen im Rückspiel einiges besser machen.“ (Hinspielergebnis damals 4:0).
Zusätzliche Brisanz erhält die Partie durch die jüngsten Ergebnisse. Vorwärts II musste zuletzt eine bittere 2:3-Niederlage gegen Neuenhaus hinnehmen, Holtgers bewertet dieses Ergebnis aber nicht und sieht den Fokus bei der eigenen anstehenden Aufgabe. „Von der Niederlage letzte Woche gegen Neuenhaus lassen wir uns nicht beirren“, stellt Holtgers klar.
Vielmehr richtet sich der Fokus auf einen Gegner, der nach der Niederlage ebenfalls mit besonderer Motivation anreisen dürfte. „Vorwärts wird mit ‚Wut im Bauch‘ zu uns kommen, wir müssen einen guten Tag erwischen um gegen sie zu punkten“, betont der Laxtener Coach.
Die Voraussetzungen sind damit klar umrissen: Ein enges Mittelfeldduell, zwei Teams mit Ambitionen auf Stabilität – und ein Gastgeber, der aus den Lehren des Hinspiels Konsequenzen ziehen will.
Anpfiff ist dann am Freitag um 20:00 Uhr in Laxten.